

(… und Micromaus wird Huhn, aber von der Hühnermaske habe ich noch kein Foto. Kommt noch)


(… und Micromaus wird Huhn, aber von der Hühnermaske habe ich noch kein Foto. Kommt noch)
Wir hatten mit Minimaus (4J.) und Micromaus (22M.) viel Spaß beim morgendlichen
Zeitungslesen. Das Magazin der Frankfurter Rundschau bringt heute in der Rubrik ?Focus auf? eine Seite über die Serie ?Close friends? von Larry Gianettino. (Ein Fotograf, dessen Motive als Poster und Postkarten beliebt sind)
Einer der ?close friends? kam mir auf Anhieb bekannt vor und ich schaufelte mich schnell durch das Kinderzimmer. Tatsächlich: Minimaus und Micromaus haben so ein ähnliches Küken. Wir lachten alle vier bei der Vorstellung, wie es für ein Plastikhühnchen wohl sein mag, sich selbst in der Zeitung zu sehen. Manchmal können Eltern und Kinder über die gleichen Sachen lachen und daraufhin entstand dieses Foto.

Fast jeden Tag bietet die Zeitung irgendetwas, das für Minimaus und Micromaus schon jetzt interessant ist, Tiere, Kinder, Zeichnungen, und ich glaube, dass es nicht schaden kann, bereits die ganz Kleinen an das Lesen heranzuführen und überhaupt an den Umgang mit Medien. Nichts ist trostloser als ein Haushalt, in dem nicht gelesen wird, oder wo kein Interesse an Bildung oder Kunst besteht. Allerdings gilt: Bloß nicht den Zeigefinger erheben oder sich verkrampfen. Spielerisch heisst die Devise.
Mich erinnern die Fotos übrigens an die Werke von Mike Kelley, die sich auf dem Cover des Sonic Youth Albums ?dirty? finden.
Die Künstler, Gianettino und Kelley, verfolgen zwar einen unterschiedlichen Ansatz, beide jedoch haben erkannt, dass diese Wesen aus der Kindheit sprechen können, dass ihre Gesichter (und ihr Zustand) dem Betrachter etwas zu erzählen haben.
Und, nebenbei: Minimaus und Micromaus „lesen“ wirklich gerne und können ihre Aufmerksamkeit ganz erstaunlich lang in stiller Eintracht Bilderbüchern widmen.

Übrigens gelobe ich hoch und heilig, dass das Minimaus-und-Micromaus-Lesefoto nicht gestellt ist. …wenn auch Micromaus das Buch verkehrtherum hält – KICHER!!
Minimaus (4J., Down Syndrom) malt inzwischen so toll mit der Maltafel. Hier ein Werk von heute:

Mein Leben lang hat mich dieses Stück begleitet. Vielleicht der erste vollkommen elektronische Pop-Hit der Welt. Kurz vor Kraftwerk, lange vor Techno. Ein heiteres und irgendwie zu Herzen gehendes Musikstück, komponiert in einer unglaublich weit entfernten Zeit für ein erstaunliches Instrument, welches nach seinem 2005 verstorbenen Erfinder Robert Moog ?Moog? genannt wurde. Niemand würde wohl ?Popcorn? als Lieblingsstück bezeichnen. Aber ?Popcorn? war einfach immer da. Oder niemals weg. Ein Evergreen.
Komponiert wurde es von Gershon Kingsley und 1972 zum No. 1-Hit gemacht von Hot Butter und im gleichen Jahr übrigens von den Popcorn Makers zum No. 7-Hit?


Was ich mich immer gefragt habe, war, warum die Popcorn Makers als Komponisten-Angabe auf der Popcorn-Single ?J. Ershon ? Kingsley? schrieben, anstatt ?Gershon Kingsley?. Das sind so die kleinen Mysterien der Popgeschichte, die auch das Internet nicht zu enträtseln vermag.


(Übrigens: Ich habe ein paar Wochen geübt und kann Popcorn mittlerweile durch Fingerschnippen auf meinen Wangen ?spielen?. Ja, ich kann es ?ploppen?. Die ersten paar Takte jedenfalls. Bibi hat es zumindest erkannt!!! Elekronische Musik ?unplugged?!!!!!!!!!!!!!)

Hallo Leute, hier etwas Neues, um Eure Herzen zu erfreuen.
Anleitung:
Bild ausdrucken.
Am besten auf mitteldicke Pappe kleben.
Figur und Kleider ausschneiden (Obacht mit den Laschen!)
Standfuß knicken, eventuell Münze untendran kleben.
Figur aufstellen, Kleider anziehen.
Weitere Bögen sollen folgen. Eure Wünsche sind natürlich willkommen.
(Minimaus 4J. und Micromaus 21M. finden die Papa-Puppe übrigens klasse. Ich glaube, denen mach‘ ich noch eine ganze Papier-Familie!)
Für das Beste Programm (den besten Viewer), um Bilder auszudrucken, halte ich übrigens den „IrvanView“, er ist, glaube ich, auf jedem Windows-Rechner. Der IrvanView zieht Euch schön alles auf DIN A4.
Das hat Mama auf einem Antikmarkt aufgestöbert:
Diese Badewanne ist ursprünglich kein Spielzeug, sondern ein Werbegeschenk der Sanitärfirma Juno. Aus schwerem Gußeisen! (vielleicht als Briefbeschwerer oder einfach für’s Regal) 
Minimaus und Micromaus haben ihren Spaß daran!

Es muss wohl 1982 gewesen sein, als Wildrose ihren kleinen Bruder Aloisius (ja, den von FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O) eines Tages mitnahm in etwas, das man ein „alternatives Kulturzentrum“ nannte: Die BROTFABRIK im Frankfurt Stadtteil Hausen. Für mich, den wiederum man damals „das alternative Kind“ nannte, waren solche Gelegenheiten von geradezu existenzieller Bedeutung. Warum? Führt zu weit. Weiter im Text:
Wir schauten uns alternative (linke) Bücherstände an, futterten irgendwas Alternatives und betraten, am späten Nachmittag, einen Saal, wo ein mutterseelenalleiner DJ dabei war, die Musikanlage warmlaufen zu lassen, um eine abendliche Tanzveranstaltung vorzubereiten.
Was da aus den Boxen dröhnte, nahm mich sofort total gefangen. Die Ohren registrierten die typischen Stilmittel dessen, was ich als „Neue Deutsche Welle“ kannte. Nur übertraf, was der Alternativ-Jockey am abspielen war, die müden Kasperle-Schlagerparodien, welche ich bisher für NDW gehalten hatte, qualitativ um Längen, mindestens um die einer Nase. Die genervte Stimme einer lässigen Frau, rockige Gitarren, das Tempo des Punk und komische Geräusche aus dem Synthi. Ein Text über eine Art Krankenhaus-Aufenthalt, also über realen Horror, über das Durchdrehen und die Angst davor – mit Witz vorgetragen. Diese Musik ordnete sich knapp jenseits des Mainstream ein, soviel war klar, und lag näher an beispielweise „Ideal“ oder „Nichts“ als an an der modischen Klamauk-Musik, als die NDW inzwischen vielfach galt und gilt.
Gleich schickte ich Wildrose zu dem Typen hin, um ihn zu fragen, was das denn bitteschön Geiles sei. Was sie auch tat. Danke, Wildrose, ein kleiner Junge hätte ja nicht einfach einen wildfremden Erwachsenen, eine ziemlich coole Sau übrigens, irgendetwas fragen können. Die coole Type antwortete „LICHTBLICK“ und hielt Wildrose und mir das LP-Cover hin. Ein grob gerastertes (was man heute pixelig nennen würde) Auge in weiß, schwarz und neongelb. Und Lichtblick 82
Diese LP wollte ich haben. Was soll ich sagen: Das alternative Kind kannte damals noch nicht so viele gute Plattenläden. Bei Radio Diehl gab es die Scheibe jedenfalls nicht. Und in Tschernovülbel schon gar überhaupt nirgends.
Erst etwa zwei Jahre später, ich war bei Snoopy in Köln zu Gast und er führte mich durch etwas, das man wohl „alternative Plattenläden“ genannt hätte, hatte ich plötzlich den ersehnten (und schon fast wieder vergessenen) Tonträger in den Händen. Ein frühes, vielleicht mein erstes, Sammler-Erfolgserlebnis!
Zum Glück stellte sich heraus, dass die gesamte LP mir mindestens genauso gefiel, wie das vom Brotfabrik-DJ angespielte Stück, was übrigens „Intensivstation“ heißt.
Auch ein beinahe-Hit war enthalten:
„Du riechst so gut“.
Nach dem Album „Lichtblick 82“ hörte ich nie wieder etwas von dieser ungewöhnlichen Band. Man reihe sie ein im Heer der sträflich Unbeachteten.
„Wir sind Helden“ oder „MIA“, derartige heutige Revivalisten-Bands der Spätgeborenen, haben sich vieles von dem angeeignet, was auf „Lichtblick 82“ zu hören war – wenn auch (teils zu Recht) anderes heute als einflussreicher gilt.



Man ist ja immer ein wenig angespannt, wenn kleine Kinder Sachen futtern, an denen sie sich verschlucken könnten. Aber: Schön, wie gerne die Kleinen Trauben essen. Wenigstens mal was gesundes.
Plötzlich: ÄÄÄÄCHHHHH!!!!!! Ein Husten wie aus der gegerbten Teerkehle eines Sachsenhäuser Ebbelwoi-Wirts. Ein kurzes Erschrecken meinerseits, im Sekundenbruchteil fragt man sich, was zu tun wäre, wenn….
Schon saust lustig eine Traube durchs Zimmer, herausgeschleudert durch verlässliche Reflexe. (Danke, Wunderwerk Mensch, dass Du so prima funktionierst.)
Eigentlich eine nicht weiter erwähnenswerte Situation, und eine Bildgeschichte ohne direkte Pointe, aber…Wenn sich dann so ein entwaffnender, kluger Dialog entspinnt, kommt einfach gute Laune auf! Seht selbst:


eines Tages, ich weiß beim besten Willen nicht mehr wann, vielleicht 1996, vielleicht 1999, griff ich mir beim Einkaufen beim Metzger dieses Prospekt. (Das war, als man noch nicht ahnte, dass es einmal eine Spielwiese namens Internet geben würde oder eine Diagnose namens ?Blogger?. Ich persönlich kannte noch nicht mal Scanner oder hielt sie für Arbeitsgeräte irgendwelcher Fachleute.) Aber den Flyer fand ich ungeheuer komisch und hob ihn auf, vielleicht könnte man ihn einmal lustig herumzeigen. Heute scanne ich ihn also ein und mag ihn der Welt nicht länger vorenthalten.


Mit der Verlosung eines Handys und mit Rezepten warben die Verbände ?CMA? und ?Fleischer-Fachgeschäft? für das immer wieder (genau wie heute!) durch Skandale in Verruf geratende Produkt FLEISCH.
Eine Nummer wurde genannt, wenn man diese wählte (für soundsoviel D-Mark pro Minute) konnte man gewinnen. Die zugehörige Sprechblase in flotter Comic-Optik, besagte ?Hallo Fleisch!?. Es stand allerdings nicht dabei, dass man sich zwingend so melden sollte. ?Hallo Fleisch!?, einfach nur so. Welch ein blöder Ausruf!
?Hallo Fleisch!? …
Noch verrückter: Man beachte bitte das Design des Handys. Eine Scheibe Speck ist darauf abgedruckt. Ein Stück Fleisch. Die Rinder-Oberschale auf der Handy-Oberschale! Einfach nur schräg.
Wie Minimaus inzwischen zeichnen kann, das ist einfach nur wundervoll.
Heute früh haben wir zusammen etwas gezeichnet. Minimaus reichte mir die Zaubertafel (ein Utensil, das Minimaus und Micromaus heiss und innig lieben! Sie können S-t-u-n-d-e-n damit verbringen) und bat mich, ein Pferd zu zeichnen: „PFERD!!!“
Okay, ich kritzelte ihr ein Pferd hin. Da entriss mir Minimaus die Tafel und sagte „MANN!!!“
Nach etwa einer Minute konzentrierten Zeichnens zeigte sie mir das Ergebnis. Ich war perplex. Sie hatte einen Reiter auf das Pferd gemalt. Ich glaube, selbst wenn Minimaus kein Down-Syndrom hätte, wäre das ein bemerkenswerter Reiter für eine viereinhalbjährige. Oben ein sympathischer Kopf, unterm Pferdekörper lugen lustig die Beine hervor – einfach toll. Total gut gelungen. Die Proportionen, sogar der Stil passt zu dem von mir Vorgegebenen. Minimaus ist so talentiert und sie darf hier bald mehr zum Blog beitragen!


Bildbetrachtung
Warum muss es bei Frater Aloisius immer gar so grauslig zugehen? Darf man sich selbst in solch einer misslichen Lage darstellen, wie es bei Frater Aloisius immer wieder passiert?
(Wie etwa auch hier, in „Die verfluchte Fabrikruine“ von 2005)




Fragen wie diese diskutiere ich gerne mit Wildrose, die eine Denkschule, eine Geisteshaltung vertritt, die ich zwischen esoterisch und christlich einordne und die, gröblich vereinfacht, besagt:
Gedanken sind Mächte, die sich verwirklichen möchten, die nach Erfüllung trachten. Unser Unterbewusstsein arbeitet unermüdlich daran und wir täten gut daran, nur schöne Gedanken zu denken.
Ich halte dagegen, indem ich für das Recht der finsteren Gedanken eintrete! Das ist der Grund, warum es in den gezeichneten Abenteuern des Frater Aloisius so wenig Tabus gibt. Keine Verdrängung. Ängste sind gestattet und das Dunkle ist Hauptthema. Der tröstliche und versöhnliche Grundton bleibt erhalten. Sonst, lieber Betrachter, würde ich diese heiteren Elaborate gar nicht auf dich loslassen.
Zur ?verfluchten Fabrikruine? sagte Wildrose, sie konnte sich die Geschichte nur anschauen, weil sie gut ausging. Sonst hätte sie die abgequetschten Beine nicht ertragen. Ich lasse das mal so stehen, dies hier ist ein Diskurs, niemand wird niedergemacht und wer sich für Psychologie oder für Comics oder für Philosophie interessiert, ist eingeladen, mitzumachen!
Vom abgequetschten Beinen schwenken wir nun direkt zum herausgerissenen Herz, denn hier kommt:
Aloisius beim Voodoo Doktor.

Die Geschichte
Die Reise war beschwerlich, doch endlich stand ich ihm gegenüber. Er schaute mich nur kurz an und wusste, welches das schadhafte Organ sei. Das Organ, das mich plagte. Jenes Organ, das zerbrochen war und welches sich anfühlte, als ob es von eiskalten Händen umklammert würde. Grabsch!!! Mit einem gezielten Handgriff hatte der Voodoo-Mediziner, noch bevor ich das Wort ?Praxisgebühr?? aussprechen konnte, mir das entzwei gebrochene Herz herausgerissen, es geheilt, wieder eingesetzt, mir das ?Du? angeboten und zwei ?Becks Gold? aufgemacht. Es wurde noch ein schöner Abend, wir hörten Dr. John und Sonny Landreth und auf dem Heimflug sah ich bereits die Welt mit gänzlich anderen Augen.
für die Suchmaschine: voodoo.jpg / voodoo-cartoon / voodoocomic
(hier läuft: naked prey – why’d ya do it Jimmy)
Hätte ich DAS irgendwo gesehen, wo witzige Fehler und Stilblüten präsentiert werden – ich hätt’s nicht geglaubt. Aber die Zeitung mit diesem ungeheuer beknackten Rechtschreibfehler (die Frankfurter Rundschau vom 5. Okt. 1992) halte ich selbst in meinen Händen. Ich habe mir die Seite aufgehoben. Das ist wirklich echt. (Das fehlerhafte Wort befindet sich in der Überschrift)

Äh, wie fange ich an? Dies soll ein Rezept für Salatsauce werden. Ich möchte aber hier im Blog bescheiden und sittsam bleiben. Bei FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O soll nicht herumgeprahlt werden, eitle Selbstdarsteller git es schliesslich genug. Nie würde ich behaupten, FRATER ALOISIUS KANN DIE BESTE SALATSAUCE DER WELT . Aber wenn die Welt das nunmal findet, kann ich auch nichts dafür.
Es ist ja schon nicht mehr normal, aber wenn wo eine Party steigt, dann sagen die Gastgeber schon Monate im Voraus: „Aloisisus, bring‘ doch bitte wieder Deinen geilen Salat mit.“, Wenn Wildrose, T’Rutschi, Mama, Papa, Schwiegermama, Schwiegerpapa hier bei uns zu Besuch sind, heißt es auch jedesmal: „Der Aloisius, der Aloisius, der zaubert die leckerste Salatsauce!“ Selbst Leute, für die der Salat beim Essen eine Art lästige Pflicht (für das gesundheitsbewusste Gewissen) darstellt, also selbst jene stimmen meistens unisono ein und wollen wissen: Wie kriegt der Aloisius die Salatsoße bloß so superlecker hin?

Ich will es Euch verraten:
Hier, zumindest in groben Zügen, denn ein Rest Geheimnis muss weiter umwittern,
Das berühmte Salatsaucen-Rezept des FRATER ALOISIUS
Ihr nehmt zu gleichen Teilen ein gutes Olivenöl (oder Rapsöl oder Kürbiskernöl oder Hanföl – Ja, Hanföl gilt als eins der wertvollsten Speiseöle, die es gibt. In Hanf-Häusern oder Naturkostläden. Die ungesättigten Fettsäuren, ya’know)
und Balsamico-Essig, rot oder weiss. Willst Du es noch saurer, gib Zitronensaft dazu. Dann kommt ein guter Schuß Ahornsirup oder Agavensirup (Reformhaus/naturkostladen) hinzu. Bei vielen (pikanten) Rezepten ist eine süße Note wichtig und wirkt wunder. In dieser Hinsicht bin ich gegen Zucker und auch gegen Honig. Honig ist zu herb, der schmeckt mir nur im Kräutertee. Also: oben genannte Siruppe verwenden!!! Das wars schon fast. Man sollte noch ein paar Zentimeter Senf aus der Tube drücken und ebensoviele Zentimeter Tomatenmark. Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Knoblauch, frische Kräuter, getrocknete Kräuter, was weiss ich, alles was man mag und was passend erscheint. Lasst es Euch schmecken!
HÜSKER DÜ!!
Wow, davon werde ich wohl noch meinen Enkeln erzählen. Die wichtigste Band der Achziger Jahre, Hüsker Dü, in Frankfurt am Main, und Frater Aloisius, der kindliche Punkrocker, mittendrin!!
(Naja, genug davon, es geht hier nicht um Worte, sondern darum, dass ich zum ersten mal in meinem Leben heute etwas gescannt habe! Echt wahr. Hier also ein erstes Testergebnis.)

im Player: Books about UFOS
Monsieur Chirac, Monsieur le president, ne jetez vous pas la bombe nucleaire, s-il vous plais.
Je suis SCANDALISÉ!!!

(Schon verrückt: dieses Bild hatte ich für einen Eintrag über „Glow-in-The-Dark“-spielzeuge gedacht, die mich früher immer faszinierten. Heute viel mir ein, dass es auch als anti-atom-appell passt.)
(hier läuft: Fisher-Z: cruise missiles)


Mittlerweile nennt man mich ja schon „The wild one“. Weil ich beim Zubereiten von Wild immer routinierter werde. Das liegt an Schwiegermama, die mir nach und nach ein paar Kniffe beibrachte, mich assistieren liess und mir dann immer öfter das Feld komplett überliess. Apropos Feld: Aus Feld und Wald ist auch das Reh, welches ein reginonaler Jäger in die, auch wenn es abgedroschen klingt, ewigen Jagdgründe schickte und um dessen Rücken es heute gehen soll. Letzten Sonntag war es nämlich wieder soweit. -Falls Ihr den Kuchen sucht, den man Rehrücken nennt, bitte nicht weiterlesen- This is the real shit!PENG hallte es durcht den Wald, Vögel flatterten auf, Blätter rieselten herab und für einen kurzen Moment war es, als würden die Bäume weinen, als das scheue Geschöpf zu Boden gegangen war und –
doch das ist eine andere Geschichte.
Der gefrorene Rehrücken muss nicht in Buttermilch eingelegt werden, er ist zart genug. Einfach einen Tag im Kühlschrank auftauen lassen. auf so ein Dings legen, so eine Art Backblech, aber höher.
Mit Speckscheiben belegen und mit Orangenscheiben. Viel leckeres Gemüse (Tomaten, Paprika, Karotten, Pilze…) kleingeschnitten drumherum drapieren. Gerne auch ein paar kandierte Kirschen, ein paar Berberitzenbeeren und die üblichen Gewürze: Lohrbeerblätter, Piment, Wacholderbeeren (Vorsicht, die isst man nicht! Später wieder einsammeln und wegtun) Nelken, Knoblauch. Ja, mit etlichen Zehen habe ich den Rehrücken sogar gespickt! Köstlich. Ofen vorheizen, ruhig 240 Grad (bei Umluft natürlich weniger!!!)
Rein damit, es dauert etwa eine Stunde. Rotkraut zubereiten. So, die Gemüsemischung die gut mit dem Reh-Saft durchzogen ist, abschöpfen, nichts verschwenden und in einen Topf geben. Gelee (zB Kirsch oder was auch immer) oder Preisselbeeren dazu, Rotwein dazu (den hatten wir weggelassen – wegen der Kinder). Das wird die Sauce. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ist sie zu dünn, kann man sie mit „Holo Haferwunder“ aus dem Reformhaus etwas eindicken. Oder mit Mondamin oder was Ihr halt so nehmt zum Eindicken von Saucen. Jetzt sollen Bilder sprechen:












(Finde die 33 Fehler in diesem Bild!)
…wirklich alle DÄMONEN vertrieben???
Sieht fast so aus, denn es hat den Anschein, als fehle mir momentan die dämonische Inspiration. Ich meine jene, die der Zeichenfeder in meinen zittrigen Fingern einst zu Glanzstücken wie diesem hier verhalf.
Ausserdem beginnt das neue Jahr mit wenig Zeit.
Hier darum lediglich ein kurzer Schnappschuss:
Viele Gruesse, meine Lieben, sendet Euch Frater Aloisius!
zur Zeit läuft:
Man: „it is as it must be“

Liebe Bürgerinnen und Bürger, als Anzeige in den großen Zeitungen war es mir zu teuer, daher hier ein offener Neujahrs-Brief an Euch alle. Kommt gut ins neue Jahr, bleibt alle gesund und munter!
Besondere Grüße und ein FETTES MERCI gehen an die Freunde und Verwandten von Frater Aloisius, die gerne und oft oder manchmal hier vorbeischauen, auch an alte und uralte Freunde, die mich zufällig hier bei FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O entdeckt und prompt wiedererkannt haben! Guten Rutsch und bis bald!
Ein riesenfettes Thänx und Prost Neujahr natürlich ganz besonders an meine Stammleserinnen und Stammleser und fleissigen Kommentatorinnen und Kommentatoren (Lob und Zuspruch ist mir genauso willkommen wie kleine Frechheiten und Sticheleien! Ehrensache!!) Nur durch Euch macht das Bloggen überhaupt Spaß, ich mein’s ernst! Und durch die Hilftbereitschaft von manch einem Mitblogger habe ich gewisse technische Geheimnisse des Bloggens überhaupt erst kapiert! You know who you are! Bleibt klasse und bleibt FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O treu!
Beste Neujahrsgrüsse auch an alle Verirrten, die zufällig hierher geraten sind, etwa durch die unverzichtbaren, ehrenwerten und verlässlichen Dienste seelenvoller Suchmaschinen! Kommt mal wieder vorbei, das Blog hier ist gut! Tut mich in die Blogroll und legt mich als Startseite fest und in die Favoriten will ich auch und in Eure Herzen erst recht! (…Schnüff… …my parents… …god…. Viele Grüße, Eure Halle Barry)
Tschüss 2005 und Hallo 2006 sagt:
Euer Frater Aloisius
(beste Neujahrsgrüße natürlich auch von Minimaus, Micromaus und Bibi!!!)
Menschen brauchen Rituale. Ohne fehlt was. Man kann die Jahreszeiten und ihre Eigenheiten nutzen, um eigene kleine Rituale zu schaffen und zu pflegen. Eines meiner Winter-Rituale, wenn Schnee gefallen ist, zum Beispiel sehr viel Schnee, so wie dieser Tage, geht so:
Möglichst unentdeckt von Bibi ein leckeres Bier kaufen (dieses Getränk gehört in unserem Haushalt nämlich keineswegs zur Grundausstattung! Wir trinken Wasser, um schlank und gesund zu bleiben!)
Dann die Bierflaschen widerum unauffällig auf den Balkon in den Schnee werfen. Nach etwa einer halben bis dreiviertel Stunde Bibi fragen: „Willstn Bier?“
Sie dann so: „Ham wa doch garnich“.
ich dann so: zum Balkon herausgreif! Im Schnee herumangel! Triumphier!
Sie so: Staun! Freu!
Angesichts der eisgekühlten Flaschen mit kessem Schneehäubchen kommt dann Freude auf und das Gefühl, sich ohne großen Aufwand etwas schönes zu gönnen. Eiskalt perlt es halt am besten.
Hey, dieser Eintrag könnte ja direkt als Drehbuch für einen Werbespot dienen…



hier läuft gerade: spirit caravan: dream wheel
Minimaus und Micromaus wollen vieles wissen.
Eintausendmal am Tag fragen sie uns: ?äh das??.
?äh das? ist ihre Art, ?Was ist das?? oder ?Wer ist das? zu fragen. So ein verkürztes ?ist das? oder vielleicht auch ?wer das?, es klingt aber wie ?äh das??.
Wir korrigieren die beiden dann und erwidern: Das heißt WAS IST DAS!!!? Unseren Einwand verstehen die zwei Mäuse dann jedes Mal widerum als Frage, DIE SIE BEANTWORTEN. Sie beantworten also genau das, was sie selbst zuvor gefragt hatten!
Stöhn! Der ganze Wortwechsel entpuppt sich also als komplett sinnlos! Sie fragten nur aus kommunikativen Gründen, nicht etwa weil sie etwas hätten wissen wollen!
Ein Beispiel:
Micromaus (zeigt auf einen Schlüsselbund): ?Äh das??
Aloisius: ?Das heisst WAS IST das!!!?
Micromaus: ?Schlüssel!?
Als ich vor ein paar Jahren auf einer Folge der Love, Peace and Poetry-Reihe, nämlich auf der Ausgabe mit der britischen Psychedelia, erstmals das Stück ?There are no greater heroes? von einer Band namens Tony, Caro and John hörte, haute es mich regelrecht um. Ein berückendes Erlebnis.
Ich setzte die Nadel zurück um es nochmals zu hören und dann nochmals und dann nochmals und dann wieder und ich rief Bibi, sie möge sich das auch einmal anhören und da wurde sie auch auf der Stelle Fan.
Es war, ich weiss nicht, was es war, aber dieser Song strahlte Magie aus, traf mich mitten in mein noch nicht gänzlich verkrustetes, treu seinen pochenden Dienst verrichtendes Herz. Solcherlei magische Momente sind rar, aber das kurzlebige Trio Tony, Caro and John erzeugte, mit seiner Aufnahme von 1972 hier und heute einen unwahrscheinlichen Zauber.
Via psychedelic-music.com erfuhr ich, dass diese drei Hippies anno ’72 eines der seltensten Alben aufgenommen beziehungsweise gepresst hatten, die es gibt. Nur 50 Exemplare damals, vielleicht noch 3 bekannte Originale davon heute übrig. Das Album hieß ?All on the first day? und vom Shadoks-Label/QDK war eine Nachpressung zu bekommen. Diese Re-issue-LP in einer 450er Auflage (ich erstand die Nummer 24) sollte meine bisher liebste und teuerste Vinyl-Anschaffung werden.
?All on the first day? – der Titel gefiel mir! Wollte diese Platte zu mir sprechen, oder war das bloß Zufall? Bibi und ich waren doch an einem 1. Januar, nämlich 1993 zusammengekommen. ?All on the first day of the year? lautet der Refrain des Titelstücks. War etwa alles schon besiegelt? Unsere Familie, Minimaus und Micromaus? Gibt es eine Art von Vorsehung, die sich den Menschen via Vinyl offenbart? Ein Schicksal, das sich über psychedelische LPs mitteilt? Ich weiss nicht recht, schöner Gedanke jedenfalls. Ausschließen sollte man nichts…
Na, wie auch immer, bald brachte der Postbote die wertvolle Scheibe und beendete mein neugieriges Warten. Ausser ?there are no greater heroes? befanden sich noch etliche wundervolle Songs auf dem Album, alles in allem folkiger Hippie-Rock, dargeboten in einer Unbekümmertheit, die schon fast Punk vorwegnahm. Und Kompositionen, schön wie bei der Incredible String Band oder bei Procol Harum, natürlich ohne die barocke Opulenz letzterer. Stattdessen ganz und gar auf den Punkt und low-fi und irgendwie nett. Ach was, nett, einfach herzallerliebst.
Neben einer Art Nachwort, verfasst 2001, waren die Texte und ein paar Bilder innen abgedruckt und man konnte sich ein Bild von Tony, Caro und John machen.
?There are no greater heroes?: Meine neuen musikalischen Helden.
Inzwischen existiert sogar eine Homepage der Band, auf der die Musiker von damals staunen, dass dreißig Jahre nach deren Auflösung solch ein Interesse, hervorgerufen durch ein deutsches Re-issue-Label, entstanden ist. Besser spät als nie?



Kennt jemand die den Sinnspruch: ?Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich??
In meinen Augen unterschlägt diese erquickliche Weisheit die Hälfte.
Denn was treiben die Schatten dort hinten? Führen sie ein Eigenleben? Geht es ihnen gut oder fühlen sie sich verdrängt.?
FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O, das Weblog wider das Verdrängen,
weiß die Antwort und zeigt sie in hier Bilde:

HIER hatte ich ja bereits von Rody, dem lustigen Pferdchen berichtet. Nun hat Bibi dieses Reittier mit etwas super-lustigem ausgestattet. Minimaus und Micromaus verlangten nämlich Zügel. Da bastelte Bibi aus einem Gurt, mit welchem man Kinder im Kinderwagen (oder Hochstuhl) sichert, dieses herrliche Zaumzeug. Es erfüllt genau den Zweck, sieht aber leicht bescheuert aus. Irgendsoein peruanisches Häkeldeckchen dient dann noch als Sattel, fertich ist ein standesgemäß ausgestattetes Nutztier. (Das Deckchen hat’s nicht auf das Foto geschafft.)

Mehr haarsträubende Abenteuer von Minimaus (*2001) und Micromaus (*2004) hier.
Mehr über BIBI hier.

Bin wieder da. Diese bayreuther Psych-Rock Festspiele (Veranstaltungsmotto SPACE ATTACK) waren die Reise absolut wert, allein COLOUR HAZE bliesen schlicht alles weg. Und der „Black Hill Club“ in irgendeinem gottverlassenen Industrie- und US-Kasernengebiet namens Bindlacher Berg bewährte sich als Location für eine vielversprechende neue Konzertreihe. Keine Anwohner, niemand weit und breit, der sich am krachigen Space-Rock’n’roll-heavy-psych-Powertrio-Monstersound gestört hätte, welcher immerhin erst um 3:30 Uhr am Sonntag früh ein Ende fand!!! Wo gibts denn sowas noch, solche Konzerte sind einfach gold wert! Und die Lightshow: Allererste psychedelische Sahne! Ölscheiben-Dias, Kaleidoskope, seltsam changierendes Bilderwerk, einfach klasse.
Zu der Zeit als ich, mit 21 oder 22 Jahren, kurz davor stand, bei den Eltern auszuziehen, hatten Mum und Pops 2 Wellensittiche. Weiss gar nicht, wie das kam. Irgendwer hatte die wohl zu verschenken gehabt, und ich stamme nun mal aus einem tierlieben Elternhaus. (Sonst hätte ein armer Hund wie ich auch gar keine Chance geh-. Doch lassen wir das.)
Ich hasste die beiden Vögel, die auf die Namen „Blauer“ und „Gelber“ hörten. Der Gelbe hieß „Blauer“ und der Blaue hieß „Gelber“. Die Farben sind unwichtig, der Grund meines Hasses war nämlich nicht die Optik, sondern die GERÄUSCHE!!! Dieses Zwitschern und Piepen ging mir durch Mark und Bein. Immer ausgerechnet dann, wenn man redete, oder Musik auflegte, legte das gefiederte Freundespaar los. Piep, piep, piep!!!
Das tat mir richtig weh im Ohr und es nerve beim, wie ich ja schon sagte, Musikhören. Naja, ich würde bald weg sein, der Baufortschritt schritt nämlich schnell fort und bald würde ich, übrigens mit Wildrose zusammen, meine eigenen vier Wände im idyllischen Dorf Frankfurt-Praunheim, nah am Flüsschen Nidda, beziehen.
Im elterlichen Wohnzimmer, damals in unserem Haus in Tschernovülbel, legte ich mir eine Schallplatte oder CD auf. (The Pogues – Hell’s ditch). „Blauer“ und „Gelber“ legten los: Kreisch, Zwitscher, Fiep! Der Musikgenuss war mal wieder verdorben. Mir wurde es zu bunt und laut stieß ich einen so zornigen wie unflätigen Fluch aus:
IHR WICHSER, BALD BIN ICH EUCH ZWEI JA ENDLICH LOS!!!
Da hörte ich plötzlich Mutters Stimme, die aus der Küche zu mir drang. Fast eingeschüchtert fragte sie leise: Aloisius, meinst Du den Papa und mich??
Ich war plötzlich ganz beschämt und traurig.
N-nein, Euch doch nicht. Wie kannst Du so was nur denken, Mama?!!!
fragte ich und fügte hinzu:
So würde ich Euch doch niemals betiteln!!! Natürlich waren Blauer und Gelber gemeint.!! Wir lachten uns erst mal schlapp!
Aber trotzdem: Wie konnte sie so was nur denken?
Dieses kleine Devil Girl ist meine unbeholfene Hommage an Künstler wie Chris Cooper (COOP) oder auch Frank Kozik.
An das Genre der sogenannten Lowbrow Art. Dort, wo sonst die arroganten Kunstkenner wissend die Brauen hochziehen, bleibt bei Werken dieser Richtung die Augenbraue unten. Low. Eine Sparte, die zu Punkrock passt. Darum werden Werke der Lowbrow-Malerei meist als undergroundige Konzertposter und Plattencover bekannt. Oder als Tattoos auf ölverschmierten Rock’n’Rollerinnen-Körpern.
Echt jetzt: Die Kleine spricht das „N“ wie „M“ und das „L“ …spricht sie auch wie „M“.
Einfach zum piepen.
Für die Mädels war’s ein gelungener Mickymaustag, heute.
Viele Menschen stoßen auf ihrer Suche nach dem ultimativen Glühwein-Rezept auf diesen Eintrag im FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O Blog, wo ja lediglich angedeutet wurde, was zu tun sei und Details vorerst nurin Aussicht gestellt wurden.
Hier nun das komplette Rezept:
Du nimmst eine Flasche Rotwein. Billiger Rotwein, teurer Rotwein, mediokrer Rotwein, was Du halt gerne hast. Wichtig ist, dass es ein TROCKENER Rotwein ist. Süß machen WIR uns den Glühwein nämlich später noch nach Geschmack selbst, wir können da keinen lieblichen Rotwein gebrauchen. Gieß Dir schon mal ein kleines Glas ein, es folgt nämlich viel Arbeit.
Was vom Flascherl übrig ist, kommt in einen Topf auf den Herd. Heiss machen, aber bitteschön nicht kochen! Orientiere dich an dem Song Smoke on the Water, so muss es aussehen. Wirf ein paar Sterne Sternanis hinein, eine paar Nelken und Zimt. Auf jeden Fall Stangenzimt, kein Pulver! Zimtpulver hat seltsame absorbierende Eigenschaften, die wir nicht gebrauchen können. Vielleicht noch ein Lorbeerblatt. Obwohl, naja, wie man möchte. Mit einem Zestenreißer reißt Du jetzt etwas Zitronenschale in das heiße Gebräu. Nun presst mal eine Orange aus, der Saft kommt auch rein. Ganz oder teilweise. Die Schalen gleich hinterherwerfen, die schmurgeln ein Weilchen mit.
So, allmählich wäre daran zu denken, dass man zum Ende kommt. Alles, was im nicht ganz kochenden Wein schwimmt, muss nun wieder herausgefischt werden. Mit Sieb oder Nudelkelle. Was fehlt? Zucker, genau. Man könnte, ganz banal, weißen Zucker verwenden, besser ist brauner, zB. Kandis. Brauner Zucker, wenn man ihn kauft, ist er schön rieselfähig, findet man ihn nach einem oder zwei Jahren im Schrank, hat man einen hammerharten Betonklotz. Diesen Sachverhalt teilte ich einmal Südzucker-Susi mit und erhielt sogar eine Antwort!
Ach ja: Eine Tüte Vanille-Zucker kann auch noch rein.
(Hier läuft gerade:
Beasts of Bourbon – I s’pose)
Yeti, der geheimnisvolle Schneemensch, wurde erstmals unbemerkt in seiner natürlichen Umgebung fotografiert. Es ist ein Yeti-Mädchen, das gerade seine Hütte, tief in den unentschlossenen tibetanischen Talgebieten gelegen, betritt.
Minimaus (4 J.) und Micromaus (20 M.) merken genau, wenn sie ertappt werden. Kommt man zum Beispiel urplötzlich ins Zimmer hinein, wo sie schon merkwürdig lang sich so ungewöhnlich still beschäftigen, und entdeckt sie bei verbotenen Tätigkeiten wie Tapete anmalen und auf nicht dafür freigegebenen Möbeln herumklettern, dann fährt ihnen ein Schreck gefolgt vom schlechten Gewissen durch sämtliche Glieder.
Sie wollen Herr der Lage bleiben, möchten am liebsten gar nicht groß auffallen und entscheiden im Sekundenbruchteil, was die wohl die souveränste Reaktion wäre.
Sie krähen einfach:„Hallo!!!“.
Freundlich und nonchalant, als ob nichts wäre. Im Tonfall reinster Scheinheiligkeit, nur um Nuancen zu heiter und zu aufgedreht. Vielleicht würde sich ja das ertappende Elternteil, die Schimpfkanonade schon fast auf den Lippen, noch von seinem eigentlichen Vorhaben abbringen lassen, und stattdessen den Gruß erwidern und abhauen.

Den Versuch ist es wert und tatsächlich muss man ob der Dreistigkeit natürlich erst einmal lachen, bevor man „Runter, aber sofort du kleine Teppichratte!!“ zwischen den Zähnen hervorstößt und „wassollndasdieTapeteanzumalenhastukeinPapier?!?!?!?“ Und: „Sind wir hier bei den Hottentotten oderso?“. Damit ist schon einiges gewonnen.
Betrunkene denken ähnlich direkt wie kleine Kinder und auch die sagen ja bekanntlich die Wahrheit.
Codo hat da mal eine super Geschichte erzählt, die ich ihm auch glaube, denn immerhin kennt er denjenigen, dem sie widerfahren ist, um zwei Ecken persönlich!
Also, ein Bekannter von einem Bekannten von Codo fuhr eines lauen Sommerabends stockbesoffen durch die Stadt. Als er an einer roten Ampel wartete (immerhin), kam neben dem Ganzschönbedienten ausgerechnet ein Polizeiauto zum stehen. Der Freund wollte sich nichts anmerken lassen, wollte um keinen Preis auffallen. Er guckte freundlich rüber, die Polizisten erwiderten den Blick und dem Unglückseligen fiel nichts besseres ein, als die Scheibe herunterzukurbeln, um die Ordnungshüter ganz höflich zu grüßen.
Er lallte: „HALLLOO FFREUNDE!!!“
Da war’s natürlich aus.
Hätte er das mal besser gelassen.
Kinners, war das ein Hallo, als „wir“ (Bild-Zeitung) Papst geworden sind. Milliarden junge Leute bejubelten Benedikt wie einen Popstar.
Die Fledermaus bei mir im Bilde ist übrigens eine Hommage an die ganzen Photoshopper, die so lustige verfremdete Papst-Pics in Umlauf brachten. Müsst ihr mal bei Flickr oder so suchen, keine Ahnung. 
und für die Suchmaschine: Papst.jpg papst-cartoon ratzinger papst comic
bei mir läuft übrigens gerade (vergesse ich immer):
Melvins feat. Leif Garrett: smells like teen spirit
Heute früh habe ich geschwind einen prima Hustensaft für die Kinder angesetzt:
du hackst ne zwiebel klein, füllst se mit etwa einer Hand voll kandiszucker in ein verschliessbares Gefäss zb marmeladenglas oder tupper und ab damit in den kuehlschrank. nach etwa einem tag ist der Hustensaft fertich. da hat sich dann automatisch, von ganz alleine also wie von geisterhand der zucker verflüssigt und aus der zwiebel die heilsamen bestandteile herausgesaugt.
das ganze wird nun durchgesiebt und die zwiebelreste weggeworfen. Schmeckt ekelhaft (naja, eigentlich sogar fast ganz lecker). Jedenfalls nicht scharf und die kinder stehen regelrecht schlange dafür, kriegen aber pro tag högstens 3 esslöffel, mehr nicht. das zeugs ist circa drei oder vier tage haltbar, dann wür ichs wegwerfen.
gottchen, ist das hastig runtergeschrieben mal sehen was der chefredakteur und das korrektorat dazu sagen. ein gesundheitstextderso aussieht ist vieleicht nicht unbedingt vertrauenserweckent aber echt, das rezept ist gut probierts malaus.
Mein Husky-Bild war ja nur eine Retourkutsche. Zuerst hatte Anjo ein Huskyschlittenbild gezeichnet. Dort waren die ungestümen Kerlchen allerdings bereits aus dem Bild gesaust:
(copyright Anjo)
Mainbube beschrieb das kleine Zeichenduell, das Huskies-im-Schnee-Malen durchaus treffend als „en vogue“. Klingt gut, sage ich dazu!!!
und hier läuft: Tony, Caro and John – There are no greater heroes
Konzentriert aber ohne Angst bringt Anjo (von den Weltreiseerinnerungen) den Huskies das in einen Eisblock eingefrorene Futter. Zum Glück hat einer der Huskies an seinen Eispickel gedacht!
Das Festmahl wird gleich eröffnet und Anjo flüchtet sich zurück in die Hütte.
hier läuft gerade: the chills – tied up in chains
1. die Bekehrung des kleinen Aloisius durch RocknRoll –
Mama dachte bei zweierlei Gelegenheiten, dass mit mir etwas nicht stimme. Einmal angesichts meiner frühkindlichen Horrorgemälde voller Skelette und Vampire, und zweitens, als sie gewahr wurde, dass ich als Kleinkind scheinbar keinerlei Musikalität zeigte und stures Desinteresse an ihren abendlichen Schlafliedern an den Tag legte.
Ich mochte nicht ein Tönchen mitsummen.
Was mit Klein-Aloisius los war, stellte sich per Zufall heraus. Als Mutter eines schönes Tages, statt der geistlichen Barockmusikplatten, die sie und Vatter nahezu tagein, tagaus abspielten, mal aus einer Laune heraus Dixie Party 30x Old Time Jazz auflegte, führte ich ein groovy Tänzchen auf. Ich war also weder Autist, noch taub, noch unmusikalisch! Einzig auf diese abstrakte Weise war es mir damals zu zeigen möglich, dass meine bevorzugte Musik woanders wurzelte, als in der Frömmigkeit irgendwelcher Genies der Barockzeit.
Rhythmus! Lautstärke!!! Elektrizität!!! Ausschweifungen!!!!!!!!!!!!
Mit Dixieland war da natürlich erst die halbe Strecke zurückgelegt. Hin zum Rock?n?Roll!!!
Dieser trat mit einer erschütternden Macht in mein junges Leben: Wiederum durch einen Zufall, denn durch ein Versehen befand sich im elterlichen Barockplattenschrank ?Still alive and well?, des albinoweißen Gitarristen Johnny Winter. 1973 wollte der Gummifinger der Welt anhand dieses Albums zeigen, dass er seine Drogensucht überwunden hatte und was eine Harke ist. Neugierig und voller Staunen betrachtete ich die Fotos auf der Hülle. Seltsamer Kerl! Ich legte die Scheibe auf den Blechteller des „Schneewitchensargs“. Und was für eine HARKE, duliebergott! Es ertönte nicht weniger als das Allerbeste, was ich bis dahin jemals gehört hatte.
Die Menschen lächeln, wenn ich jemandem still alive and well vorspiele, aber, Nostalgie hin oder her, noch heute ist diese LP für mich der hammerhärteste, roheste Blues/Rock-Kracher unter unserer unbarmherzigen Sonne. Ein ungeschliffener Rockdiamant.
Nicht dass diese Platte durchgehend fies und schnell und böse wäre, nein, nein, es hat hier auch wohldosierte ruhige Momente, nämlich die eine oder andere herzerweichende
(Country-) Ballade, hach!!
.


Was diese LP mit mir anzustellen vermochte und noch heute vermag, ist eigentlich ein Fall für sämtliche Dopingkontrollöre der Welt! Warum ist das hier alles so verschwommen? Was rinnt mir so salzig und heiss über die fahlen Wangen? Ach ja, das sind ja meine Tränen, hervorgekitzelt durch diese musikalische Offenbarung.Manches von früher ist einem ja peinlich, etwa, dass man mal BAP oder Supertramp mochte, aber anderes begleitet einen eben für immer.
In der ersten Klasse gab es einen Malwettbewerb. Wir durften ein Cover entwerfen und zur Inspiration unsere Lieblingsplatte mitbringen. Die Lehrerin hatte einen Plattenspieler aufgestellt. Manche schleppten ABBA an, andere die Beatles, die blöderen Kinder Kinderlieder oder so Operettenzeugs (*). Ich hatte Johnny Winter im Gepäck und tags darauf musste ein neues Schulgebäude errichtet werden, denn alles war nur noch Schutt und Asche nach den ersten Rückkopplungen des Titelstücks.
Meine Kameraden bestaunten übrigens das Plattencover genau wie zuvor ich und fragten sich: Was ist das für ein verdammt schräger Vogel? Dieser abgefuckte Weissfisch, von Kopf bis Fuß mit Goldschmuck behängt??? Rocker jedenfalls sahen anders aus, das zumindest wusste man doch eigentlich schon damals. So, oder vielleicht so.

Ein Schlüsselerlebnis wie das von mir hier mit zitternder Feder aufs Papier gekratzte, haben viele Typen meines Alters früher mit KISS erlebt. Auch ich stieß irgendwann auf diese geheimnisvolle Mutanten-Truppe, und wurde ihr Fan, ohne einen einzigen Takt von deren Musik gehört zu haben. Ich himmelte eben Monster an, sammelte die Bilder. Die Neugierde auf die Musik dieser dämonischen Gruselband wurde bald gestillt, als mein Grundschul-Banknachbar mir eröffnete, sein großer Bruder habe ein paar KISS-Platten daheim. Schnell war ein Termin für eine Audienz gefunden, der vielleicht 13jährige empfing uns zwei Steppkes und wir trugen unser Anliegen vor, KISS hören zu wollen. Ich wünschte mir I was made for lovin you weil dies in Bravo oder Pop-Rocky als der Überhit schlechthin beschrieben wurde. So sei es, andächtig begannen wir zu lauschen. Aber, owei, das klang ja vielleicht brav und gänzlich unmönströs, die kitschige Grütze im Disco-Rhythmus welche so seicht aus den Boxen triefte! Kaum mochte ich glauben, dass Dämonen mit bluttriefenden Mundwinkeln und Monsterstiefeln derart beknackte Schlager zum besten geben! KISS war ab sofort gestorben.
Soweit also meine ersten zwei Lektionen in der RocknRoll Highschool:
1.Goldschmuck und Engelshaar heißt nicht Scheissmusik
2. Auch Monster und Mutanten können Weicheier sein
Schluss für heute. Nächste Folge: Wie THE DAMNED mich ängstigten!
(*) diesen Satz kommentierte Bibi mit dem Wort Arschloch! (kicher!)
(Die heute auf dem Plattenteller-Rubrik fällt aus)


(gerade läuft: The Lemon Drops: I live in the springtime)
Demnächst hier: Das Rezept für einen leckeren Glühwein.
Vorab hier schon die Kurzform:
Die Zutaten auf dem Brett kleinhacken und erhitzen (nicht kochen)
(Momentan im Walkman: The Third Bardo: five years ahead of my time)
NACHTRAG: JA, DAS WAR DIE VORANKÜNDIGUNG. HIER GEHT’S ZUM DETAILIERTEN REZEPT
Nein, nein, nein, das gefällt mir so noch nicht! Bitte klicken Sie weg, das darf niemand sehen. Da werde ich mir noch Heavy Metal-Plattencover anschauen und ein wenig üben müssen. Dieser Poseidon kommt zu harmlos daher. Ausserdem fehlt noch seine Kutsche mit Seepferdchen. Im endgültigen Bild soll er zudem wesentlich dramatischer auftauchen, mal sehen 😉
Hier ein Bild zu Ehren des Weihnachtsmannes, den wir ja alle so lieben. Naja, nicht alle. Manchen ist er zu konsumorientiert. Jene finden Sankt Nikolaus um einiges geiler. Einer urbanen Legende zufolge, soll sogar ein böser globaler Konzern den Weihnachtsmann erfunden haben, um noch mehr imperialistische Brause zu verkaufen, pfui*. Daher hält mein Weihnachtsmann, als Hommage, eine Dose (wo hat er die her?) Coke im wohlgenährten Händchen. Prost, alter Hund! Und bring? uns was Schönes, denn wir glauben an Dich, jawohl.
äh, irgendetwas scheint bei FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O kaputt zu sein. Eine Art „bug“, oder ein Niedlichkeits-Virus. Grad eben noch Dämonen, Satanscomix und ballernde Aliens, und jetzt, seit circa drei Einträgen, die pure Putzigkeit? Naja, wird schon wieder…
…und für morgen ist ja schon Schnee angekündigt…
winter.jpg winter-carton winter-comic
Bei Minimaus (4J.) und Micromaus (19M.), und typischerweise bei Kindern überhaupt, findet bei einer Erkältung allerhand Schleim und Auswurf seinen Weg nicht nur über Nase und Rachen, sondern auch durch die Augen ans Tageslicht! Klar: Alles ist miteinander verbunden und zwar im Kinderkopp auf besonders kleinem Raum.
Der Nachwuchs wacht also morgens mit verklebten Äuglein auf und man muss ab jetzt vorsichtig und regelmäßig auswaschen/reinigen. Davon können die Augen rot werden. Zusammen mit den äh, Eiterbatzen denkt man da schnell an eine Bindehautentzündung, die es aber meistens gar nicht ist! Wäre es eine, müsste der Kinderarzt antibiotische Augentropfen verschreiben.. Ist es jedoch lediglich der -ich sach ma?- erkältungsbedingte Augengrind, genügen das besagte Saubermachen und die bewährten homöopathischen ?Euphrasia?-Augentropfen. (mit ?Augentrost? = Euphrasia officinalis)
Doch Jessesmarantjosef! Wie diese kleinen Terrorschwestern sich wehren! Garnicht mal bewusst, vielmehr funktionieren einfach die Reflexe bombenmäßig! Und obwohl das Gezackere nervt, sind Bibi und ich darüber hocherfreut und sogar ein wenig belustigt, stolz (einmal mehr) und dankbar, wie perfekt sich die Natur das Wunderwerk Mensch ausgedacht hat. Wäre ja schlimm, wenn nicht!
?Sie kneifen die Augen zusammen und schließen die Lider? würde das Geschehen absolut unzureichend beschreiben. Tatsächlich versiegeln stahlharte Muskelwülste von oben und unten mit kompromissloser Monsterkraft das Auge. Ich glaube, kein Erwachsener kann so die Augen zupetzen! Und kein Hightech-Funktionsmaterialien-Erfinder hat je etwas Verlässlicheres ersonnen als die Wimpern-Härchen, die jegliches Eindringen auch nur kleinster Spuren von Augentropfen ins Auge verhindern. Klimper, klimper, und weg ist sie, die verhasste Augenmedizin, welche von hilflosen Eltern auf das dergestalt verplombte Antlitz geträufelt wurde…Mann, das Zeug ist teuer, und jetzt kullert es unverrichteter Dinge die infantilen Wangen runter, vermischt mit zornigen Tränen!!
Komisch: Für Medikamente zum Einnehmen wurden kinderfreundliche Versionen erfunden: Nämlich köstlich schmeckende Hustensäfte zum Beispiel, ganz einfach. Wärmflaschen in Teddy-Form folgen einem ähnlich klugen Denkansatz, oder knallbunte Himbeerzahnpasta. Für Augentropfen jedoch erscheint Derartiges unwahrscheinlich. Was schmiert man sich schon gerne und freiwillig in die Augen?
Wie überlistet man hier die natürliche Abneigung, die Reflexe?
Moment: Vielleicht wäre SCHMINKE eine Idee! Ich meine so Kayal / Eyeliner-Stiftezeugs, oder Lidschatten, keine Ahnung. Heilsame Schminke mit Doppelnutzen, gibt es das schon?
So könnte es gehen:
„Kinder, ihr dürft euch schminken!!!“
„Jubel, kreisch, freu!!!“
(vertrauenserweckende Kicherstimme aus dem OFF: Bestellen Sie jetzt – Die praktische Augentrost-Kinderschminke aus des Fraters pharmazeutischer Trickkiste….)
…sondern Teil einer riesigen Verschwörung? Eines Welt-Übernahmeplans?? Nein, das KANN nicht sein. Lindenstrasse, Gerichtsshows, Tutti Frutti, Barbara Eligmann, dies alles nur ERFUNDEN um eines Tages die Menschheit auszulöschen? All die wundervollen Errungenschaften? Obwohl…
Diese ausserirdische Verschwörungszeichnung wurde inspiriert durch Anjos Kommentar zu diesem Eintrag. Und natürlich durch John Carpenters „Sie leben“.

Aloisius goes to Bayreuth ? oberfränkisch hell, yeah.Auch wenn eine der Bands (Vibravoid) nur einen Tag später im Clubkeller hier in Frankfurt auftritt:
Der Frater begibt sich wohl trotzdem auf den beschwerlichen Trip in das festspieltrunkene Fichtelgebirgsdörfchen, in die psychedelische Hochburg Oberfrankens. Ins entlegene Bayreuth!!! Ich habe meine Gründe, nämlich eine persönliche Einladung des Veranstalters himself. Danke, Alter! 😉 Aber was die Bahn für Preise nimmt, ungeheuerlich! 🙁
Zufälle gibt?s! Alles weitere würde jetzt zu weit führen, daher gleich zu den Einzelheiten:
SPACEATTACK
Im ?Black Hill Club? in Bayreuth steigt unter der Bezeichnung SPACEATTACK am 10.12.2005 um 20:00 uhr das erste Konzert einer vielversprechenden Live-Reihe.Mit VIBRAVOID und COLOUR HAZE ist mal die spacige, mal die eher heavy Schule psychedelischer Rockmusik vertreten. Trippige Undergroundklänge, nah an den frühen Pink Floyd und Hawkwind die einen, eher zwischen Hendrix, Cream und Monster Magnet äh, oszillierend die anderen. Ach ja, und auch UNDER BROOKLYN PALMS wird eine Liebe zu sowohl Sixties- und Stoner-Rock nachgesagt, als auch eine Vergangenheit in Punk und Metal. Da kann ja nichts schief gehen.
Der Knüller wird die Lightshow
Apropos oszillieren: Für?s Licht zeichnet niemand geringeres als FRESHLIGHT verantwortlich (as seen with Hawkwind and Pretty Things). Besucht die FRESHLIGHT-Hompage, es lohnt sich. Ich liebe so was-hier geht?s zu meinem Space-Projektor.
Jetzt erst mal Tschüssi, vielleicht bald mehr zum Thema.

richtig, mit im Bild ist diese Gitarrenatrappe. Die ist immernoch gefragt! (freu)
Hier habe ich es ja schon erzählt: Minimaus (4J.) und Micromaus (19M.) lieben ?Moses the Prophet? von Peter Tosh. Und diese Phase dauert durchaus noch an. Immer mal wieder, wenn ich beabsichtige, das Radio oder eine Platte anzustellen, frage ich die beiden, ob sie Popmusik hören wollen. Proforma, und damit sie sich einbezogen fühlen. Erst gestern lautete die einhellige Antwort wieder: ?Moses, MOSES!!!?. Okay, okay, warum nicht. Der Song ist gut und man bekommt ihn so schnell nicht über.
Das Erste, das Spontane ist oft das Beste, aber ich habe Main-Nessi gleich nochmal in gleicher Pose -aber schärfer- vor die Linse gekriegt, diesmal ist sogar Mainbube mit auf dem Bild, wie er, auf die Arbeit radelnd, gerade des Phänomens gewahr wird.
Manchmal wirst Du durch sonderbare Zufälle und auf schicksalhafte Weise an Dinge erinnert, die lange vergessen waren, die aber in Deinem Herzen ihren festen Platz haben.
Folk-Punk. Polka-Rock. Musik, die Country oder Polka oder anderen Ausprägungen europäischer, amerikanischer oder sonstiger Folklore ebensoviel verdankt wie dem Rock’n’Roll oder dem Punk.
Sowas liebe ich schon immer und sogar Bibi und ich entdeckten Gemeinsames in unseren unterschiedlichen Musikgeschmäckern. Jawoll, und ich habe sogar die Pogues mal live erlebt (in etwas, was Volksbildungsheim hiess und was es nicht mehr gibt, weil da jetzt ein Kino ist) als Shane McGowan noch halbwegs in der Lage war, einen Auftritt durchzustehen. Toll war das, aber auch traurig. Und die Rest-Pogues mit Joe Strummer als Aushilfe, legendäre Momente…
Oder auch die unvergleichlichen Auftritte von M. Walking On The Water. Lange her. Die Levellers, die Cropdusters, diese Musik bedeutet mir viel, ohne sie wäre Baden und Duschen viel langweiliger. Und der (richtige) Name von Micromaus wäre Bibi und mir ohne die Pogues vielleicht nie eingefallen, wer weiß.



So, und wer fehlt in dieser Auflistung?
Richtig, die BEATLESONS. Die kannte ich bis vor kurzem leider auch noch gar nicht. Eine riesige Band, 10 Leute, aus der heimlichen Punkrockhauptstadt Düsseldorf. Spielen, schon seit 1993, Hits und Gassenhauer aus Pop und Rock und Punk in einem charmanten Folk- und Polka-Sound und haben schon etliche CDs gemacht. So mit Fiddle, Akkordeon, Mandoline, vielstimmigem Gesang und und und. Ich mag das. Manchmal zeigen diese Art Coverversionen, wie viel Gefühl in einem Song steckt, den Du vorher für einen dumpfen Kracher gehalten hast, manchmal merkst Du, was für ein Kracher-Potenzial eine vermeintliche Schnulze tatsächlich enthält. Gutes Covern, zumal genrefremdes Covern, das ist ja der Witz, klappt nur mit hochwertigen Songs und die Beatlesons haben sowohl einen guten Geschmack, als auch Gespür für Florfiller. Da gibts dann „Ace of spades“, „Pet semetary“, „sympathy for the devil“ oder auch schreckliches wie „girls just want to have fun“ im gediegenen Folk-Gewand.
Checke das mal aus und besuche die Beatlesons hier.
(Bei Frater Aloisius gibts bald noch mehr zu diesem Thema.)

Mainbube hat es zuerst bemerkt und in Bild und Film festgehalten. Ein seltsames Blubbern aus dem Main, welches den Behörden und Medien fast schon verdächtig egal ist….
Bembelkandidat hat sich auch schon auf die Suche nach „Main-Nessi“ gemacht. Auch Reality on the rocks fragt sich, ob es spukt. Ebenso Venden hats schon gesehen und Twinmom gar darüber gereimt.
Frater Aloisius hat sich mit Zeichenblock, Tauscherbrille und Schnorchel bewaffnet, und in die eisigen, fäkalkeimbelasteten Fluten gestürzt. Hier ein hastiges Beweisbild dessen, was ich gesehen habe: 
Die letzten Folgen vom UFO – Comic waren ja hier (Folge eins), weiter gings dann hier (Folge zwei), und drittens dann hier, und viertens hier.Jetzt weiss ich momentan nicht, wie es weiter gehen könnte. Verlockend wäre natürlich, an dieser Stelle einfach ABZUBRECHEN, hehe! Von Kafka wurden doch auch Fragmente veröffentlicht. Es ist doch unwichtig, wie „Das Schloss“ ausgeht. Was zum Ausdruck kommen soll, kommt im überlieferten Teil zum Ausdruck. Naja, mal sehen.
Kleine Kinder sind üblicherweise schnäkig. Wer das Wort schnäkig nicht versteht, versteht vielleicht schnäubisch. Du weißt, was ich meine: Sie essen halt nicht alles. Sie wittern gesunde Sachen, z B jegliches Gemüse, mit sicherem Instinkt und lehnen diese ab. Unterjubeln ist meistens zwecklos? Zielsicher werden alle Fleischstückchen aus dem Essen gepickt, der Rest geht zurück, nichts zu machen. Sekunden nach dem Essen, wenn man abgeräumt hat, geht es dann: ?Kekse, KEKSE!!!?. Da macht man sich schon mal Sorgen, ob die Kleinen auch alles kriegen, was sie brauchen, aber Ernährungsbücher für Eltern mahnen zur Coolness und wissen: ?am gedeckten Tisch ist noch niemand verhungert.?.
Eltern! Wenn Ihr Kochtipps für Kleinkinder sucht, fragt Frater Aloisius! Letztens habe ich es einfach riskiert. Ich rührte irgendetwas aus Linsen, Broccoli, Zucchini und kleinen Salamistückchen zusammen. Eine schöne Gemüsepfanne.
Dachte schon bei mir: Das Essen die NIE! Aber, oh Wunder: Micromaus und Minimaus spachtelten anstandslos. Als ob Broccoli das normalste Kinderessen der Welt wäre?So kann man sich täuschen! Bibi und ich waren voller Stolz! Wer mehr wissen will, weitere Kinderrezepte oder Tipps: Bitte einfach Kommentar oder E-Mail!
Ich schaue mit Micromaus (19M.) ein Bilderbuch an. Ein Tierlexikon.
Beim Bild des Seepferdchens sage ich zu Micromaus:
„Hier, das Seepferdchen, das ist mein Lieblingstier!“
Micromaus murmelt: „…Lieblingstier…“
Ich frage: „Und was ist DEIN Lieblingstier?“
Micromaus: „BABY-KATZE!!!“