Gestern im BETT: PIERCED ARROWS (ex-DEAD MOON)

Mit den PIERCED ARROWS führen Fred und Toody Cole, das legendäre Ehepaar des amerikanischen Garage Rock’n’Roll, fort, was sie 20 Jahre lang als DEAD MOON betrieben haben.
Der Schlagzeugerwechsel brachte den Namenswechsel, aber absolut alles ist zum Glück beim alten, so auch gestern im nun ins Gallusviertel umgezogenen BETT.

Seit sie 1997 in der Hanauer Schweinehalle spielten, gehört der Musik von DEAD MOON mein Herz und ich gehe seither jedesmal hin, wenn die Coles in der Nähe spielen.
(und es war jedesmal berückend, mal im Cookys, mal bei einem Open Air namens umsonst und draussen, obwohl – da stand ich mehr am Schnitzelstand oder sonstwo).

Jedes Konzert beginnt mit einem eindringlichen Händedrücken der drei Musiker untereinander, ein spiritueller Moment, bei DEAD MOON wurde hernach immer noch eine Kerze entzündet, das lassen die ARROWS nun wohl sein, auch egal. Dann platziert sich der Drummer am vorderen Bühnenrand zwischen Fred und Toody und los gehts.

Gestern wars ein wieder ein rumpeliger Garagenrockgig allererster Kajüte. Was mir so riesig gefällt, sind die Duett-Gesangsarrangements der meisten Songs: Toody eine Strophe, Fred (*1948) eine Strophe, dann gemeinsam. Meinetwegen: Beim Dresdner Thomanerchor oder den three tenors klingts vielleicht präziser, aber der LIEBEVOLLE ZORN und diese VERZWEIFELTE LEIDENSCHAFT, mit denen Bassistin Toody und ihr Gatte an der Klampfe ihre ungeschliffenen Songs schmettern, zum kompromisslosen Trommeln vom (neuen) Kelly Haliburton, das ist einfach der reine, pure Rocknroll.
Und die Stücke wie „Caroline“ oder das irre „paranoia“ habens echt in sich und kamen super beim Publikum an.

Bei DEAD MOON oder PIERCED ARROWS ist eh immer ein relativ okayes Publikum und du siehst immer zig DEAD MOON shirts und Buttons. Ein blasierter Musikfreak meinte vor Jahren mal zu mir, es sei ja wohl oberpeinlich, mit dem Shirt einer Band zu eben dieser Band zu gehen, aber bei DEAD MOON zeigt man halt, dass man Fan ist, oder!?

Carl Schmerz beurteilte den Sound als etwas schwachbrüstig, aber ich fand ihn eigentlich mega okay. Mitten- und höhenlastig, also mehr kratzig als fett, aber eben ein ordentlicher garagepunk sound, kein Brei, alles in allem ein sauber akzentuierter dreckiger Sound.

Im Hauptteil gings oft regelrecht romantisch zu, bedingt durch den oben erwähnten Duettgesang und catchy Melodien, aber gegen Ende, in den Zugaben gaben die Eheleute mit dem jungen Drummer in ihrer Mitte derart Gas, dass es eine Art hatte!!!
Da erklangen dann auch DEAD MOON-killersongs wie
„54/40 or FIGHT“ ecetera.
Sehr geil. Bald spielen se wohl in Aschaffenburg, siehe Flyer.

Was ich gut fand: Unmittelbar nach dem PIERCED ARROWS-Auftritt legten die DJs (zB Ingo von Sick Wreckords u.a.) im Saal einen Song namens „you must be a witch“ auf.

Na, klingelts?

Eben, das waren LOLLIPOP SHOPPE, so klang Fred Cole 1968!!! Und wer das Konzi miterlebt hatte, konnte sehen, dass Rocknroll IMMER Rocknroll bleibt, dass der Typ mit 61 genauso arschtritt wie mit 20!!! Keine Abnutzung, den die Mucke ist so straight, so pur, da kann sich garnichts abnutzen.
„you must be a witch“ aufzulegen, fand ich ne schöne Geste.

Ich bin nicht mehr so n fleissiger Blogger wie ich mal war, ich rotz‘ das hier einfach nur noch so hin, wies mir grad einfällt, hier wird nicht gefeilt oder groß überlegt. Bin nämlich faul geworden, na und..
Deswegen hier auch keine großen Worte zur Vorband ZAPHIRE OKTALUGUE, die ich ganz geil fand. Man bezeichnet ihren Sound oft als Blues, halte ich für Quatsch. Hörst viel Pink Floyd raus in ihren Songs, aber auch krautiges oder einmal musste ich richtig an Uriah Heep denken („July Morning“, echt hey).
Ach ja, und vor der 1-Uhr Show der STAGGERS aus Österreich mussten wir leider weg, was solls.

So, jetzt gibts noch einen aktuellen Flyer für 9. Nov. 2009 und ein historisches Ticket von 1997:


Ach ja, noch ein Link:
bei szim.de gibt es eine limitierte Tourbox der Pierced Arrows von 2008: „here we go again“
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endlich wieder was gezeichnet: „The 39 Deathwaves“ (Teil 4 aus der Serie: Einhundert haarsträubende Höllenabenteuer)

(In dieser Serie erscheint seit 2006 jedes Jahr hier im FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O-WEBLOG eine neue Zeichnung -ein neues Selbstportrait- von mir.)

WAS BISHER GESCHAH:
THE 36TH CHAMBER – 2006
THE 37TH STEP – 2007
LIGHT THE 38 CANDLES – 2008
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ohne Titel Folge 666 (Arbeitstitel Ureinwohner)


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endlich mal wieder ein maritimes Motiv / endlich mal wieder was gezeichnet

(Geht es in diesem Weblog nun -endlich- back to the roots? Wäre doch toll, oder!)

(mehr maritimes und monströses hier und mitunter hier.)

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rock’n’picture Folge 5: Metallica – Master Of Puppets

Jetzt habe ich bei Julis prima Projekt Rock’n’Picture, bei dem es darum geht, sich von einem Song, der alle 2 Wochen ausgelost wird, zu einem Foto, einer Zeichnung oder sonst einem Kunstwerk inspirieren zu lassen, einige Male ausgesetzt – aus Zeit- und Inspirationsmangel.

Jetzt, wo gerade „Master of Puppets“ von Metallica gezogen wurde, steige ich mal schnell wieder ein.
Hier mein Beitrag. Na, erkennt Ihr ihn? James Hetfield (alter Look, anno 1986, logischerweise) als Marionette, harharharghhhh!

Links:
Zu meinem letzten Beitrag für dieses dieses inspirierende Kreativprojekt, „Spielmanns Fluch“ von IN EXTREMO, geht es übrigens hier.

Zu allen Beiträgen der anderen Teilnehmer über
Julis Born to be continued-Weblog.

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ein exklusives Emblem für dieses schicke Schauerweblog:

Ja, ab und an denke ich mir mal wieder ein neues Logo für das hiesige F.A.S.H. – Weblog aus.

Die letzten kümmerlichen Versuche von Logos, Emblemen und Bannern gab es hier zu bewundern.
Und hier und auch hier.
(Links folgen, Verlinkung klappt grad nicht. Seit Michael Jackson v e r b l i c h e n ist
-danke, Mogga-, funktioniert das Internet nicht mehr richtig.)

(Meine Güte! Wie oft kam mir eigentlich schon das Wörtchen „logo“ über die Lippen???)
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Komm mal mit Deiner Nasenspitze ganz nah an den Bildschirm…

…immer näher, und fixiere dabei das Zentrum des hier gezeigten Gebildes. Dann wird Ganesha Dir etwas ins Ohr flüstern. Nämlich dies.

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Jubiläum: 3x Fraters Sixties Klänge, 3x spirituelle Flyer

28.Feb. 2009
09. Mai 2009
26. Juni 2009


(Dieses Bild ist leider unscharf geraten. Beim Klick auf die obigen Daten gibts die scharfen Originale)
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Aus meiner ultrageheimen Skizzenmappe: Eine Vorab-Testversion des Ganesha-Flyers

Bevor ich loszeichne, lege ich mir meist mental etwas zurecht. Manchmal übe ich aber auch richtig. Den Ganesha-Flyer für den nächsten FRATER ALOISIUS-SIXTIES-ABEND am FR. 26.Juni 2009 im Prinz von Homburg in Bad Homburg (infos hier) musste ich richtig üben. Zuerst hatte ich eine Idee im Sinn mit PLATTEN, die ich dann aber verwarf. UND DIESE SUPERGEHEIME SKIZZE / FRÜHVERSION GIBT ES NUN ZU SEHEN:

(garnicht mal sooo unkomisch, der Gag mit den Platten, was?)

Übrigens: Die Flyer zu den beiden vorherigen Sixties-Abenden sahen folgendermaßen aus:

Februar 2009

Mai 2009

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Hier abstimmen: In welchen Farben soll der aktuelle Frater Aloisius-Sixties-Flyer („Ganesha“) gedruckt werden?

Als ich ihn vor ein paar Tagen zeichnete, fand ich das wohl in einem kurzen, geistig umnachteten Moment gerade lustig, den Ganesha-Flyer zum nächsten Sixties-Abend in Bad Homburg (infos hier) in babypink und hellblau zu colorieren. Schüttel.
Schau‘ ich hingegen heut‘ nochmals drauf, fällt mir gleich das Essen aus dem Gesicht. Er ist halt arg bunt. Niemand soll Augenkrebs kriegen, deshalb machte ich mich flugs an zwei weitere Versionen.

Ihr, liebe Leser von FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O und liebe Besucher der FRATER ALOISIUS-Sixties-Abende, liebe Jünger des FUZZ, sollt nun entscheiden:

Welche Farben sind am knorkesten???

DENN: Ich habe die Flyer bisher noch nicht gedruckt, was ich aber demnächst zu tun beabsichtige, um sie wie immer ein wenig vor Ort zu verteilen oder an Auserwählte zu versenden (…an Leute ohne e-Mailadresse, schluchz)

Also:
-Eins (ursprüngliche Version),
-Alternative zwei oder vielleicht
-Alternative drei:


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Kulturtipp Bad Homburg: Sixties-Musik am Fr. 26.6.2009 im Prinz von Homburg

wieder steigt ein Abend mit psychedelischer Musik der sechziger Jahre in Bad Homburg:

Am Freitag, den 26. Juni 2009

legt Frater Aloisius im Prinz von Homburg, der besten Bar unseres Städtchens in der Audenstraße alte Hits für Euch auf, nämlich

Beat, Garage Punk, Bubblegum von 1965-1969, aber auch Psychedelik-Revivalismus der Achtziger und Neo-Psych der Nineties plus vielleicht, spurenweise, Retro-Rock von heute.

Ja Leute, diesmal also ein Freitag.
(Zuletzt wars samstags und supergut, im renommierten Frankfurtblog Meiersonline gibt’s eine Nachbetrachtung.)

Freitags ist doch der Zorn noch stärker präsent: Auf unsere Arbeitgeber, die uns wieder eine Woche mehr versklavten, in den Büros, den Agenturen, den Fabriken, Fließbändern und den verseuchten Schächten und Minen unseres präapokalyptischen Horrorplaneten.

Ist doch wahr! Und was verschafft uns nach der Maloche, Schule, Uni dann Freitag Nacht

a) ein wenig Ablenkung
und
b) spirituelles Auftanken???

Ist doch klar:
a) Ein frisch gezapftes Bier und
b) ROCK’N’ROLL!!!!

Für dies alles ist gesorgt, am 26.6.2009 im Prinz von Homburg.

Es freut sich auf Euch:
Frater Aloisius

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Abteilung Stylingtipps für den Herrn: Hemdkragenstäbchen selbst herstellen!

Ja, jeder hat sich schon über sie geärgert, die Plastikstäbchen, welche sich oftmals zur Stabilisierung in den Spitzen der Krägen von Herrenoberhemden befinden:
Sie rutschen heraus und gehen verloren oder zerbrechen gar nach ein paar Wäschen.

Manch feines Herrenversandhaus bietet nur Ersatzhemdkragenstäbchen an, aus Perlmutt oder aus Metall, doch die empfinde ich zumeist als zu teuer und deshalb hier mein Vorschlag:

Aus nicht mehr benötigten Kreditkarten oder sonstigen Plastikkarten lassen sich mit einer stabilen Haushaltsschere ganz einfach selbst solche Ersatzstäbchen herstellen. Anbei eine Schablone in Originalgröße. Einfach ausschneiden und auf die Platikkarte übertragen, wiederum ausschneiden und Kanten etwas entgraten und fein abfeilen.

Man sollte möglichst nicht die Region der Kreditkarte verwenden, die die Kartennummer oder den Magnetstreifen enthält.
Denn sollten Betrüger dies spitzkriegen, roppen die Dir glatt den Kragen ab und womöglich büßt Du komplett deinen Kopf ein! Diese Gangster werden ja immer rabiater.

Günstig an Plastikkarten kommt man auch heran, indem man an der Tankstelle oder im Supermarkt vorgibt, am Bonussystem teilnehmen zu wollen. Man kriegt dann oft eine nagelneue Plastikkarte und einen Kartenantrag zum Ausfüllen in die Hand gedrückt.
Antrag einfach wegwerfen und losbasteln!

Viel Spaß!

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SPIELMANNSFLUCH: Mein erster Beitrag zum Rock’n’Picture-Projekt

So, hier ist mein erster Beitrag zu Julis großartigem „Rock’n’Picture-Projekt“ auf Born to be continued, in welchem es darum geht, vorgebene Songs per Foto oder Zeichnung oder sonstwie zu illustrieren, sich inspirieren zu lassen von Text oder Musik.

Folge eins ist „Spielmanns Fluch“ von IN EXTREMO. Hm, dachte ich zuerst, Mittelalter-Metal ist doch garnicht mein Fachgebiet, doch ist der Song ganz okay und irgendwie bildgewaltig, ausserdem fand ich per googel und wikipedia heraus, dass das Stück eine interessante Geschichte hat, denn es basiert auf… usw, bla bla… bitte selber schlau machen.

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Zweitverwertung: Sixties-Flyer als Malvorlage

Manchmal drück‘ ich Minimaus (8) und Micromaus (5) uncolorierte Ausdrucke von Vorabversionen meiner Zeichnungen als Malvorlagen in die Hand.
Ich wäre ja blöd, täte ichs nicht.

So geschehen auch mit dem Flyer für den nahenden Sixties/Psych/Garagepunk-Abend im PRINZ VON HOMBURG am kommendem Samstag, den 9. mai 2009 (Infos hier).

(Besonders spaßig an Micromausis Version finde ich übrigens die Brille – jetzt könnt‘ man fast meinen, das wäre Bibi -vgl.- !!!!)

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Die Frater Aloisius-Zeitschriftenschau: ORKUS 05/09 mit Orkus Compilation 49 (incl. DAWN OF DESPAIR – Tipp!)


Aufgrund eines kürzlich gegebenen Blogger-Ehrenworts habe ich mir dieser Tage mal das Orkus (Untertitel: „Gothic Romantic Industrial Electro“) gekauft, Fachblatt einer Szene, mit der ich ausser Satansanbetung und und meiner Vorliebe für Todeskunst und Silberschmuck ja eigentlich kaum was gemein habe.
Aber man blickt ja manchmal auch gerne über den Tellerrand. Überall könnte es etwas zu entdecken geben.

Seit ein, zwei Tagen rotiert nun unterwegs die Orkus Compilation 49 im Discman und ich muss sagen: Das meiste Zeugs ist mir zu pathetisch, zu nervös, zu Sequenzer-quälend, zu deutsch, zu achziger, zu …. einfach zu EBM und zu Electro.
Allerdings: Zu Beginn der CD denk‘ ich immer oh unheilige Göttin der Pestilenz, das ist ja richtig zur Sache gehender Black Metal. AEONYZHAR.
Eher die symphonische Schiene, trotzdem ganz okay.
Ansonsten enthält die CD wenig, das mir etwas sagte.
(Wer seine 5 Lieblingssongs der CD nennt, kann etwas gewinnen)

Aber achtung: Track 3 ist „kill the sorrow“ von der Nürnberger Gruppe DAWN OF DESPAIR.
Hier wirds richtig gut.
Der sechsköpfigen Band, die sich Richtung The Gathering oder Katatonia einordnet und die bis Herbst 2008 noch ein Soloprojekt war, kann man momentan beim verdienten Aufstieg förmlich zusehen. Diverse Livegigs (siehe Myspace) stehen an, das Debütalbum „Dead Heart“ ist fertig und harrt eines Labeldeals, der nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

DAWN OF DESPAIR stehen für Gothic Metal, düster und voll Melancholie, glasklar und wuchtig und Dank der herausragenden Stimme des Sängers und Sinn für gute Melodien mit einem hohen Wiedererkennungswert.
Aus denen wird noch was!

Dawn of Despair
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am 9. Mai: Wieder Sixties-Klänge in Bad Homburg

Liebe Gemeinde,
am Samstag, den 9. Mai
legt Euer Frater Aloisius
im Prinz von Homburg
in Bad Homburg
wieder
PSYCHEDELISCHE MUSIK
AUS DEN SECHZIGER JAHREN
für Euch auf.

Von garage rock bis bubblegum und zurück oder so.
Kommt zum Freakbeat, Beatfreaks,
es freut sich auf Euch:
Euer Loisl
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„MACH DOCH MAL LAUTER – MAN HÖRT JA KAUM WAS!“

Micromaus (5) war gestern beim Hörtest.
Das ist, was sie zur Arzthelferin sagte, nachdem diese ihr einen überdimensionierten Kopfhörer aufs helle kleine Köpfchen gesetzt hatte und der Test losging.
Für mich am heutigen Girls‘ Day der Spruch des Tages.
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Wenn Kurti grillt…


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Frater Aloisius wünscht schöne Ostern!


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selbstgestaltete Prinzessinnen-Tassen für Minimaus und Micromaus!

Eigentlich ist es noch strengstens geheim, aber hier im Internet kann ichs ja verraten – die lesens ja nicht:

Minimaus (fast 8) und Micromaus (fast 5) kriegen von mir zu Ostern Prinzessinnen-Tassen, die ich mit von mir selbstgezeichnten Motiven gestaltet habe!
Bin mächtig stolz!
DIE werden sich freuen!
Habe einfach für jede der beiden ein Prinzessinnen-Motiv (ja, denn auf Prinzessinnen fährt der weibliche Nachwuchs momentan mächtig drauf ab.) per „paint“ gezeichnet, und in einem Copy-Shop Tassen draus machen lassen!
Hier:

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Der Frater hats probiert: Beercan-Chicken / Bierdosen-Hühnchen

Als ich das erste Mal darüber gelesen habe, über dieses Rezept, dessen Ursprung manche mit Afrika, andere mit USA angeben, und welches man auch „chicken on a throne“ nennt, da wusste ich:

DAS MUSS ICH MAL AUSPROBIEREN!

Denn es klang einfach superverlockend und irgendwie auch folgerichtig und sehr einleuchtend, dass ein Hühnchen, dem man eine geöffnete volle Bierdose hinten reinschiebt (rektal einführt, so drückt es manch kecker Rezeptblogger oder Grillforenschreiber aus) und es dann grillt,
unheimlich zart und lecker und aromatisch geraten würde.

Logo, es kriegt ja quasi von innen während des Garvorgangs den Dampf des köstlichen eingedosten Tranks, den einst die Möchne erdacht haben, ab.

Kürzlich war es soweit.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier in Stichworten,
wie ich vorging:

Hühnchen mit Gewürzen einreiben,
Eine 0,33er Bierdose (gibt es selten, aber wer suchet der findet) öffnen und drei Schlücke abtrinken.

Vogel aufrecht auf die Dose setzen. Richtig schön draufquetschen, so dass das Hühnchen mit den Beinen auf den Boden kommt: Das hält ausgezeichnet!
Dann eine Stunde in den Ofen.
Voila!

Mehr leckere Rezepte in meiner leckeren Rezeptrubrik
„leckere Rezepte“

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DVD Tipp: VIER LEBEN (Dokumentarfilm, D 2008, Regie: Cornelia Thau)

Nachdem er ein Jahr lang in ausgewählten Kinos in etlichen deutschen Städten begeistert aufgenommen wurde und für ein positives Presseecho sorgte, erscheint Cornelia Thaus Dokumentarfilm VIER LEBEN Ende März auf DVD.

Die Regisseurin (Filmografie) hat vier Menschen unterschiedlichen Alters, alle mit Down Syndrom, und ihre Familien mehrere Jahre lang begleitet. Daraus entstand der bemerkenswerte Dokumentarfilm VIER LEBEN (mit seinem mehrdeutigen Titel – Analyse hier).

Der Film VIER LEBEN nähert sich seinen Protagonisten Jörg (geb. 1969), Carina (geb. 1985), Anica (geb. 1994) und Finnian (geb. 2002) und deren Familien in einer Weise, die im deutschen Dokumentarfilmwesen ihresgleichen sucht, nämlich behutsam und völlig ohne zu dramatisieren.
Statt dröge belehrender oder reißerischer Off-Kommentare setzt der Film auf Interviews (zumeist mit den Eltern) und Alltagsbeobachtungen.

Die Interviews sind von einer solchen Ehrlichkeit, dass …
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Kunstlehrerinnen: Die eine spirituell, die andere weniger.

Jetzt denkt Ihr vielleicht: Was maßt der Aloisius sich hier wieder an, er wird wohl kaum je seinen Kunstlehrerinnen so nahe gekommen sein, dass er sich ein Urteil über die spirituellen Seiten ihres Gemüts, über deren Inneres, bilden zu können erlaubt.

Hier ein Einschub, weil es grad so passt: Eine der lustigsten Kunstlehrerinnen-Darstellungen gibt es meiner Meinung nach in Terry Zwigoffs Film GHOST WORLD (USA/GB/D, 2001, mit Thora Birch und Scarlett Johansson) zu bewundern. Mein Gott, lach ich mich da jedes Mal tot. Einer meiner Lieblingsfilme. Aber dies jetzt echt nur nebenbei.

Anfang der Achtziger Jahre, in der fünften oder sechsten Klasse, zwischen Grundschule und Gymnasium, hatte ich eine Zeitlang in Kunst eine Lehrerin, die ein Jünger der Baghwan – Sekte war. Diese orange und rot Gekleideten, die ihren bärtigen Guru am Holzkettchen um den Hals trugen. Ich kannte das damals primär aus dem WERNER-Comic („Prost Ihr Kundalini-Wixer!“).
Naja, ich mochte sie, sie war nett und machte guten Kunst- (und Werken-, ich weiß das nicht mehr so genau?!) Unterricht. Tags unterrichtete sie uns Kids, abends chantete sie Oms oder so was ähnliches.
Sie stand zum dem, an das sie glaubte, was ich in diesem Fall sympathisch fand.
Eine seltene aber gute Eigenschaft und einfach eine nette Frau.

Die Achtziger waren irgendwie doch eine coole Zeit, obwohl ich diese Epoche eigentlich im Nachhinein hasse.

(Noch bis in die Neunziger, möglicherweise auch bis heute, auch dies entzieht sich meiner genaueren Kenntnis, fielen die Baghwan-Jünger neben der typischen Tracht hauptsächlich als Betreiber wirklich cooler Diskotheken auf. Spirituelle Clubs, gewissermaßen. Später war ich, nämlich 1991 in Hannover, mal in einer drin. Dort liefen Charlatans (GB) und Happy Mondays, bessere Musik als anderswo und es war schön leer.)

Nun aber zurück zu den Kunstlehrerinnen. Wenige Jahre später, in der achten oder neunten Klasse, hatte ich in Kunst eine andere Lehrerin, die weitaus weniger spirituell gestrickt war.
Eine eher dumpfe Person.
Wir sollten, lautete einmal eine Aufgabe bei ihr, fiktive
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Frankfurter Kinotipp zum baldigen Welt-Down-Syndrom-Tag: „Vier Leben“ (D 2008, Regie Cornelia Thau) im Mal Seh’n Kino

Anlässlich des baldigen Welt-Down-Syndrom-Tag zeigt das Frankfurter Kino Mal Seh’n in der Adlerflychtstrasse

am 18. März 2009 um 18:00 Uhr,
in Anwesenheit der Regisseurin Cornelia Thau,

den Dokumentarfilm VIER LEBEN.

Mehr über den Film VIER LEBEN hatte ich bereits an dieser Stelle zusammengatragen, mit Links.
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Wie’s mir geht?

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Haben Sie schon ein Hobby? LPs selber schneiden!

Erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag

„Vinylisiert, Leute! Vinylize, Ladies and Gentlemen! Mesdames et Messieurs: Vinylisez!“,

in welchem ich aus purem Spaß herumfantasierte, man solle doch statt des kopflosen Brennens, Downloadens oder Digitalisierens unserer unangenehmen Zeit einfach mal den umgekehrten Weg gehen und Musik“daten“ zu Vinyl machen.
(Die Wortschöpfung „Vinylisieren“ führte übrigens Carl Schmerz alias Mr. Serial ins Feld, als wir dann oder wann mal fabulierend beim Bier hockten)

In der März-Ausgabe der HiFi-Zeitschrift Stereo erfährt der staunende Leser nun, dass dies garnicht so abwegig ist, dort findet sich nämlich unter der Überschrift „Hype oder Humbug“ ein höchst interessanter Artikel zum Thema LPs selber schneiden, in welchem der schwäbische Tüftler Ulrich Sourisseau beim Plattenschneiden beobachtet wird.
Lesetipp für Vinyliseure,
(also „Schwarzhörer“, wie Mister Highend sagen würde, der mich auch auf den Artikel aufmerksam gemacht hat. Danke Mann!)

Hier zwei Links aus dem Stereo-Artikel:

Souri’s Automaten: www.vinylrecorder.com

„Wir schneiden Eure Tracks auf Vinyl“: Vinylcuts.com

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Der Sonntag nach dem Beat

Kinder, was hat mir die 60ies Session gestern Abend Spaß gemacht! Und noch mehr Spaß macht es mir, bei meinen lieben Bloggerkollegen Stonefield und Venden Rückblicke auf den gestrigen Abend zu lesen.

FETTES MERCI an alle die Ihr da wart! Auch wenn ich arbeiten musste: Für mich war es ein supi gemeinsamer Abend!
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The adventures of GARAGE PUNK DADDY (79)

Oh Gott-o-gott, heute muss ich wieder eine super Geschichte von Pops (79 3/4) erzählen und von seinem erst im hohen Alter erwachten Interesse für meine musikalischen Vorlieben. Man muss dazu sagen: Wer Pops (fast 80) kennt, weiß: Dieser Mann hörte und hört sein ganzes Leben lang nichts anderes als JS Bach und andere barocke Kirchenchormusik. Schauder!
Ein Leben ohne Rock’n’Roll!
Kommt ihm bei mir oder im Radio Rockmusik zu Ohren,
wird das meist kommentiert mit:
„Der spricht ja mehr als dass er singt“
„Der Tonraum dieser Musikart ist so gering“
oder:
„hört sich an wie Maschinenlärm in einer Fabrikhalle“
Möglicherweise typisch für Pops‘ Generation…

Trotzdem: Ein neugieriges Interesse an der fremden Fabrikmusik flammt immer wieder auf. Deswegen war ich als Kind auch mit Pops (oder er mit mir) bei BAP und der SCHRÖDERS ROADSHOW. Aber: Es brachte nicht die Erleuchtung und Rocknroll und mein Pops, das wird wohl nichts mehr!

Heute telefonierte ich mit Mom.

(Man hört Pops im Hintergrund.)

Sie so: „Dein Pops fragt, wann genau deine Veranstaltung, wo du auflegst, sei.“

ich so: (schock!!!) „Am 28. „-w-warum will n der das wissen..?“

Mom so: „Nur so, er will an dich denken.“

(Man hört wieder Pops im Hintergrund)

Mom so: „Er will nicht an dich denken, er will HINGEHEN.“

Ich so: (kreisch!) „Och nöö, oder!“

Darauf Mom zu Pops: „Lass mal, Vadder. Ein Vater muss nicht hingehen, nur weil sein erwachsener Sohn irgendwo Platten auflegt. Das ist nun WIRKLICH keine Veranstaltung für 80jährige.“

Ich so: „Äh, genau. Exakt.“

(Man hört Pops im Hintergrund)

Ich so: „was murmelt Pops da?“

Sie so: „Er sagt Ja-ja, der Alte soll daheim bleiben und sich ins Bett legen, was!!“

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Abteilung : ass pocket full of whiskey – Hoppla, mittlerweile ist ja garkeine Büx‘ von mir NICHT an der Arschtasche kaputt

Hilfe! Aloisius gibt Rat in Stilfragen.

Über diese kurioseste aller meiner kuriosen Eigenheiten hatte ich ja bereits schon zweifach gebloggt: Durch mein heavy, heavy Portmonnaie gehen mir immer die rechten Hintertaschen sämtlicher Hosen kaputt. Dass ich dieses dann mit einem feschen Aufnäher, einem patch flicke, ist inzwischen schon sowas wie mein Markenzeichen geworden, cool oder!

Der nächste Flicken ist schon besorgt und das nächste Beinkleid eh schon im Eimer, sobald ich kein‘ Gips mehr trage, hau ich das schöne Led Zep-Teil mit den glamourösen Silberfäden da druff.

Siehe auch:
dass wir das mal nicht einreissen lassen (dieses Einreissen der Hosen an der Arschtasche)
und
die kreativ geflickte Hose

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Mit Klirrfaktor: Loisl’s neuer Tonarm (Nach meinem Bohrmaschinenunfall)

(…als CARL SCHMERZ meinen Bohrmaschinen-Unfall zeichnete. Hier lang.)

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Veranstaltungshinweis: 60ies-Klänge im Prinz von Homburg, 28.02.2009

Erscheint zahlreich, meine Lieben,
denn es wird sehr gut werden!
Dies weiss ich,
da ich meine Plattenkiste bereits gepackt habe.*
Ich freue mich auf Euch.


(den Flyer dürft Ihr für Eure Blogs und Sites übernehmen)

Mehr Infos folgen hier bei mir im Weblog FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O oder hier.
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Neu: Aloisius-Bilder jetzt auch mit bunten Hintergründen

Dass sie vor schwarzem Fotokarton gut wirken, hatte ich ja bereits herausgefunden. Aber mit farbiger Pappe hintendran entsteht nochmal eine ganz eigene Wirkung. In diesen beiden Fällen leicht freundlicher und heiterer, möchte ich sagen.
Doch vergleicht selbst:

In dieser Sache werde ich unbedingt weiter experimentieren: So kann ich mir etwa Teufelsmotive auf Blutrot und ausserirdische Monster- und Mutantenmotive natürlich vor Giftgrün gut vorstellen. Oder Skelettmotive vor Elfenbeinfarben und so weiter.

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GASTBLOGGER CARL SCHMERZ zeichnet Loisl’s Unfall (genauer: BOHRMASCHINEN-Unfall)

Euer lieber Frater ist leider verunfallt und vorerst verhindert. In seinen letzten Einträgen, in welchen die just eröffnete Bad Homburger Carl Schmerz-Ausstellung angekündigt wurde, und in den Kommentaren vieler bezaubernder Menschen riss man den Unfallhergang bereits an. („riss“ ist eine dem Zusammenhang würdige feinsinnige Wortwahl.)

Der Bad Homburger Künstler Carl Schmerz zeigt hier und heute weltexklusiv, wie es wirklich war:

Mehr über Carl Schmerz, der früher hier im Blog „Mister Serial“ hieß, hier.

Mehr Folgen meines Bohrmaschinenunfalls hier.

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Duftet nicht gut: Leben auf dem Mars

Die Space Hobos (Fan-Seite) frugen einmal (in einem ihrer wenigen selbstkomponierten Songs und zugleich einem all-time Lieblingslied von mir):

„is there life on venus?
is there life on mars?
YES there is life on venus
because that is the planet of LOVE!!!“

(Space Hobos, „life on venus“)

Das waren zwei Fragen, doch nur eine Antwort.

Es kann sein, dass der zweite Teil der Antwort nun von der Bild-Zeitung gegeben wird und zugleich ist dies für mein Dafürhalten die schönste Überschrift des Tages!

Leben auf dem Mars –
Pupsende Mikroben entdeckt –
Dicke Luft im Weltall…

Pupsende Mikro-Organismen unter der steinigen Oberfläche des Mars sollen für Methan-Gas-Dunst auf dem roten Planten verantwortlich sein, glauben Wissenschaftler der US-Behörde Nasa…“

Hey, diese Headline täte ich mir am liebsten, zusammen mit dem Bildnis des roten Planete, auf ein T-Shirt drucken.

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Die Nahaufnahme enthüllt: Offenbar waren hier BERSERKER am Werke.

Ah ja, so so, hm-hm: Gegen Kinderlärm darf man also nicht klagen, ja?? Na toll. Kinderlärm ist hinzunehmen, ja?

Aber gegen barbarisches Misshandeln von Xylophonen, dagegen muss man doch vorgehen dürfen, oder?



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Kitschfilm. Ins Träumen geraten

Zum x-ten Mal schauen meine Töchter eben gerade die wunderbar kitschige Märchenverfilmung DREI NÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (CSSR/DDR 1973), die wir neulich auf Video aufgenommen haben. Eins muss man den Tschechen ja lassen. Die Tschechen sind einfach die unbestrittene Kinderfilm-Nation dieses Planeten. Zumindest waren sie das in jenem goldenen Jahrzehnt, in dem ich ein Kind war. Das wird mir ja wohl jeder bestätigen. Oder gibt es irgendwo ein verdammtes Land, das jemals bessere Kinderfilme auf die Leinwand gezaubert hat, als die Tschechei, hä!?

Bibi guckt auch mit. Die kann den Stoff, so scheints, immer wieder gucken.

Ich nicht.

Meine Gedanken beginnen, weil ich anfange mich zu langweilen, abzuschweifen.
Ich träume davon, ein großer Regisseur zu sein. Eine Hollywood-Berühmtheit. Hach, das wärs doch, oder! Mein umjubeltes Erstlingswerk müsste eine himmelschreiend komische, überdrehte Kiffer-Komödie sein. Von einer Gag-Dichte, auf dass es den Zuschauern schier das Zwerchfell aus der bebenden Brust reissen möge! So richtig bescheuert. Warum denn auch nicht?
Kiffer-Komödien sind doch ein lustiges Genre.
Mit Moral, selbstredend. Just say no to drugs. Um Gottes Willen! Was denn sonst.

Einen Titel hätte ich schön:
DREI BRÖSEL FÜRS HASCH-HASL.

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Weihnachtsblogging mit Frater Aloisius: Nochmals das Krippenthema

Verzeihung liebe Leser, hier kommt schon wieder dieses weihnachtliche Krippenthema. Denn dies hier kann ich der staunenden, nach Wundern darbenden Weltöffentlichkeit einfach nicht vorenthalten: Die Figuren haben Pops (*1929) und Mom (*19xx) vor vielleicht 50 Jahren angeschafft, und dann und wann aus einem Land, das DDR hieß, die eine oder andere neue geschenkt bekommen. Erzgebirge, schätzungsweise.

Aber die HÜTTE selbst, den STALL also, das Krippengebäude, das hat Pops (79) in den Tagen vor Weihnachten diesen Jahres selbst gezimmert.

Mom (??) wunderte sich bereits, was macht der Mann so lang im Keller, vergnügt der sich etwa im Weinkeller. Ich bin ganz hin und weg von der pittoresken Kunst meines Erzeugers. Ein gewisses Detail belegt, welch ein erzfrommer Mann Pops (79) in seinem Herzen ist: Im Giebel der Gebäuderückwand das bekreuzte Fenster war ihm nämlich höllisch wichtig. Dafür musste ich ihm extra meinen Rundsägeblätteraufsatz für die Bohrmaschine leihen.

Was hingegen ich am coolsten finde, ist der Brunnen mit Tränke vorne links. Echt hey, der Frater zieht den Hut.

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Fröhliche Weihnachten allerseits wünscht Frater Aloisius!!!

(und hier eine -turbulente- Szene aus einem Krippenspiel. Arrangiert von Minimaus und Micromaus)

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Vinylisiert, Leute! Vinylize, Ladies and Gentlemen! Mesdames et Messieurs: Vinylisez!

Mann-o-Mann, jeder Discountsupermarkt und jede Kaffeerösterei hat mittlerweile einen USB-Plattenspieler im Programm, scheint sich zum Trend auszuwachsen, und alle werben mit dem Spruch, man solle doch seine SCHALLPLATTENSAMMLUNG gefälligst DIGITALISIEREN.

Mir als Schallplattenliebhaber geht dies fast schon auf den Wecker.

Der Frater schlägt vor:
Geht den umgekehrten Weg, Leute!

Falls Ihr Musik, die Ihr wirklich mögt, Klänge die Ihr so richtig liebt, lediglich als digitale Daten auf Eurer Rechnerkiste oder auf MP3-Spielern vorliegen habt:

Wie wärs, diese „Schätze“ zu VINYLISIEREN???!!!

Einfach die minderwertigen Digitaldateien löschen, tschüssikovski, und auf Flohmärkten, Börsen und so weiter versuchen, die beste Musik der Welt stattdessen als Schallplatte zu finden? Ich kann es bezeugen: Eine Schallplattensammlung erfreut das Herz weit mehr als irgendwelche Nullen und Einsen.
30 Mal 30 ist eine schöne Größe für ein Coverbild!
Lasst Euch nichts darunter andrehen. 33 1/3 ist ein schönes Tempo. Zufällig das gleiche, in welchem auch mein Herz schlägt.
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Die Geschichte von Bibi und Aloisius, Folge 2

Hier wurde Teil 1 dieser fast märchenhaften Romanze erzählt und nun folgt die zweite Folge:

Wie es weiterging, ist eigentlich schnell erzählt:

…und noch immer habe ich manchmal das Gefühl, es sei alles ein Märchen:

(auch als Weichzeichner-Version, was findet Ihr besser?):

(fortsetzung folgt) 

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(Fast) ein Märchen: Die Geschichte von Bibi und Aloisius, Folge 1

Als Bibi und ich uns vor vielen Jahren kennenlernten,

..da kam es mir zuerst fast wie ein Märchen vor:

Es dauerte ein wenig, bis wir uns näherkamen,

…doch plötzlich

ging alles sehr schnell.

(Fortsetzung folgt HIER)
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Auf einer WEISSEN Wand, in einem HELLEN Raum wirken diese beiden Bilder direkt noch besser als damals in der FRATER ALOISIUS-AUSSTELLUNG im Prinz von Homburg:


(gesehen bei Mom and Pops)

zum Vergleich: auf gelben Wänden.

Und hier der Ausstellungsflyer.

Erste Version.

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oh mei, oh mei, ich lache mich schon kaputt, wenn ich nur daran denke:

Als ich gestern nach Hause kam, bekam ich erzählt, Minimaus (7), Micromaus (4) und Bibi hätten zusammen ein Lied komponiert. Sein Titel (und auch der komplette Text) lautet:

„LANGE LANGE BADEWANNE – KURZE KURZE DUSCHE“

Oh mein Gott, das ist ja so genial, das ist dadaistisch! Was habe ich gelacht!!!

Was aber wollen uns diese Zeilen sagen? Vermutlich, dass Kinder gemeinhin lieber baden als duschen. Hat diese Weisheit schon jemals jemand in solch einer wunderbaren Form auf den Punkt gebracht? Wohl kaum.
Dieses Land könnte wirklich einen zweiten Goethe vertragen!

Was mir an diesem Werk besonders ins Auge springt, ist die Anordnung der Vokale! Das sieht geschrieben richtig gut aus.
A-E, A-E, A-E, A-E, U-E, U-E, U-E!!!
Wie nennt man diese Reimform, dieses Versmaß?
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ARAGON Rock Sound oder: Das obskure Krautrockposter

Ich mag ja Themen, die in den Suchmaschinen dieser Welt nur jeweils einen einzigen Treffer erzielen. Wenn man ein solches Thema entdeckt und darüber bloggt, sinds allerdings alsbald schon derer zwei. So wie jetzt:

Mir ging das mit diesem schicken Poster so. Erstmal muss ich erzählen, wie ich dazu gekommen bin: Im Sommer habe ichs nämlich dem Schwagerherz abgegeiert. Na was heißt abgegeiert. Der Schwager und seine Familie und ich und meine Familie, wir hatten je nen Stand nebeneinander auf dem berühmten Flohmarkt des Bad Homburger Sommers.
Schwägi vertickerte n paar alte Poster und Krempel von sich als Bub aus dem letzten Jahrhundert, Zeugs, das noch immer aufm Schwiegerelterlichen Dachboden vor sich hinröttelte.

Zielsicher heftete sich mein Blick, als ich das Gelersch mit gespieltem Desinteresse durchstöberte, auf erstens einen geilen Rock-gegen-Rechts-Button, den ich mir gleich krallte und zwotens auf eben dieses Poster, in einer typischen 70ies Optik, die wir heute gerne mit der doofen Silbe „Retro“ betitulieren.

Man kann nicht sagen, dass ich das Poster dem Schwager wirklich abluchste. Denn der Schwager kriegte es garnicht erst mit! Ich bot den Neffen einfach je einen kleinen FRATER-ALOISIUS Kunstdruck im A5 Format im Tausch gegen das begehrte Rockrelikt. Gesagt getan.

Zuhause wollte ich zunächst eroieren, um was es sich bei ARAGON wohl handelt. Klar, Rock Sound, und klar, aus Hagen, das stand nämlich auf dem Plakat druff. Viele Bands kommen aus Hagen. So viele, dass sogar EXTRABREIT einmal texteten: „Komm nach Hagen, werde Popstar!“

Ich besitze wirklich nen Riesenhaufen psychedelischer und Krautrock-Fachliteratur. Enziklopädische Druckwerke, in jahrelanger Arbeit von fanatischen Experten zusammengetragen, und von Rockliteraturverlagen, schätzungsweise längst pleite, gedruckt.
Den Kram wälzte ich durch, ARAGON fand ich nirgends. Schritt zwei: Internet. Auch nicht einfach.
Aber halt: EINEN Treffer, den fand ich. Nur einen einzigen Eintrag, echt hey. Wenn ich Sie hier mal bitte gerade zitieren dürfte: Beim „german rock lexikon“ des „german rock e.v.“ fand ich nämlich folgende biografische Informationen:

„Aragon wurde als „Genitiv“ in der zweiten Hälfte der 70er in Hagen und Wetter/Ruhr gegründet. Zwischen den eigenen Songs mischten sie ausgezeichnete Cover-Versionen. Aragon zeichnete sich durch exzellente Gitarrenarbeit und Keyboard aus. Kurz nach Erscheinen der Single brach die Band auseinander.“

Die besagte 7-Inch Single, namens „Blauer Montag / Disc-oh-Fieber“ ist bei germanrock.de ebenfalls abgebildet.

Das Poster hängt jetzt jedenfalls bei uns im Wohnzimmer, wo es sich sehr gut macht, und ein klein wenig erinnert mich der Schriftzug von ARAGON übrigens erstens an IRON MAIDEN und zweitens an das Debütalbum des französischen Elekronikpopduos AIR.

ACH SO: Naheliegend wäre jetzt natürlich, Schwägi mal zu fragen, woher er das Ding habe! Hat sich aber noch nicht ergeben. Wir bleiben dran.

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Monsterjäger, Bild 1

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Langsam glaube ich, die Gemüsehändler dieser Welt machen den Quatsch mit ABSICHT!!!

…um ihre Kunden zu erheitern, und um im Internet und in Büchern zu landen.

Leider etwas unscharf geraten, ich knipste dies nämlich in aller Frühe, aber doch ist erkennbar, was der Gemüsehändler an seinem Stand an einer Frankfurter S-Bahn-Station da feilbietet:

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light the 38 candles: Bild drei in einer bisher dreiteiligen Serie.

Die vorherigen Folgen dieser Serie,
„The 36th chamber“, ursprünglich erschienen im September 2006

und

„The 37th step“, vom September 2007,
gibt es nochmal hier:

(Die nächste und insgesamt vierte Folge innerhalb dieser thematisch lose verbundenen Reihe wird im September 2009 hier in diesem Weblog veröffentlicht werden.)

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Impressionen aus der kürzlich zu ende gegangenen Frater Aloisius Ausstellung im Prinz von Homburg

mittelalterliche Kreuzigungsszene und lebendige Todesrock’n’Roll-Szene (v.l.n.r.):

Dreiergruppe Mythologie:

prähistorische Tiefseethematik:

Hexenküche:

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über den F.A.Z.-Artikel „Frankfurt in der Blogosphäre“

Heute hat die F.A.Z. einen schönen Artikel von Andreas Pöschl über drei regionale Blogger veröffentlicht. Neben Meiersonline und Zielpublikum/Alexander Endl wird auch FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O vorgestellt.

 

Der Abschnitt über FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O

liest sich wie folgt:
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Freitagabend in der Frater Aloisius-Ausstellung: Moggadodde und Roggmusig

Morgen steigt ein Bloggertreffen der besonderen Art im Prinz von Homburg, es hat sich nämlich hoher Besuch angekündigt: Extra aus Unterfranken hier hoch kommt Moggadodde, eine der allerbesten Bloggerinnen weit und breit. Moggadodde verbindet Wortwitz mit Tiefgang. Aber was erzähle ich hier. Es geht schliesslich nicht um eine Lesung, sondern lediglich um einen rein privaten Ausstellungsbesuch. Meiner Ausstellung, der putzigen Mythenwelt des Frater Aloisius!!! Was mich mächtig freut! Jene Ausstellung, über die Frau Moggadodde einmal folgende großartigen Zeilen reimte:
(Wenn ich Sie hier mal zitieren darf!)

„Der aufrechte Ritter der ruhigen Hand,
ein einigen Kreisen Aloisius genannt,
möcht’ streben nach Ruhm und höheren Ehren
und wer könnte ihm diese Laufbahn verwehren?
Geküsst von der Muse, bestückt mit Talent
recht freundlich von Wesen, wenn man ihn kennt,
der Frater erreicht eine schöne Station:
er hat eine eigene Exhibition!“

Wie siehts aus: Vielleicht mag sich ja der eine oder andere Blogger spontan anschliessen! So ab 20:30 Uhr etwa. Und zwar hier.

Für die Musikkonserven morgen im PvH zeichnet Peter Weigand verantwortlich, dessen „Rocknacht“ Hagen mit den bedachten Worten beschreibt: „durchaus auch etwas härter, denoch anhörbar…“

I frei mi fei!

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Der Tag fing gut an.

Ich gestehe, ich habe eine Angewohnheit, die bei den sensibleren Gemütern unter meinen Lesern vielleicht Unbehagen erzeugt. Aber heute früh hat sie mir Glück gebracht:

Wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin und gerade nichts zu lesen bei mir habe, schaue ich nämlich nach liegengelassenen aktuellen Zeitungen, auf den Sitzen oder Gepäckablagen, um mich noch ein wenig mehr zu bilden als ohnehin schon.

Öfters finde ich auf diese Weise einen Feuilleton-Teil der F.A.Z., den so mancher banausige Bürger scheinbar immer gleich aussortiert, und dann und wann findet man auch witzige Lokalzeitungen aus den Kuhdörfern des Umlandes, oder seltener sogar eine Times oder sowas. Oder eines Donnerstagsmorgens habe ich echt mal eine frische „Zeit“ gefunden. Ungelesen sozusagen. Schafft ja keiner so schnell.

Klar: Man darf sich nicht den pestkranken Mutanten, mit nässendem Nesselausschlag, vorstellen, der die Zeitung vorher im Besitz hatte und munter hineingekrümelt und gehustet und was weiss ich hat.
(Deshalb erwähnte ich das mit den sensiblen unter Euch.) Aber was solls.

Oder halt eine Bildzeitung, die findet man öfters. So beispielsweise heute früh! Ich blätterte das reisserische Blatt, dass ich nicht kaufen täte, denn ich halte es für wertlos, auch gleich durch und was seh ich:

EINEN COUPON FÜR FREIBIER! Gültig ab heute! Es waren eine Reihe Tankstellen aufgezählt, wo man sich den nahrhaften Trank abholen könne. Und zufällich führt mich mein Fußweg nach der morgendlichen S-Bahnfahrt an einer „Total“-Tanke vorbei, die dabei mitmachte!

Kicher, kicher: Da holte ich mir also heute morgen um sieben gleich mein Gratisbier ab! Ich habe es übrigens ZU gelassen, für heute ABEND!!!!!! (Es handelte sich nämlich um ein Flaschenbier. Ein originalverschlossenes Flaschenbier)

Danke, Bild, Du bist wirklich eine tolle Zeitung!

Aber, abgesehen von den zwei Triümpfen und dem Spaß, eine Zeitung UND ein Bier für umme ergattert zu haben, fühlte ich mich bei dieser Aktion innerlich wie der LETZTE Assi! Richtig schlimm.

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Verlängert!!! Die Frater Aloisius-Ausstellung in Bad Homburg läuft noch bis 27. August!

Alle Infos hier.

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Kapitän Aloisius in: Gräßliche Abenteuer auf den sieben Weltmeeren, Folge 666


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selbstgemachter Vanillezucker

Schmeckt lecker, kommt ohne künstliche Aromen aus und verleiht dem Kückenregal eine nostalgische dekorative Note:

Vanillezucker mit echter Boubon-Vanille.
I want Bourbon!!!

So wirds gemacht:

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Eine Braut für Frankenstein

Eins meiner ersten Gemälde hier im Blog, nämlich der 83ste Eintrag, war diese „Hommage an Mary“, womit natürlich Frankenstein-Autorin Mary Shelley gemeint war.

Was liegt nun, kurz nach dem dreijährigen Jubiläum des FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O Weblogs näher, als ein von mir sehr geschätztes Motiv (ich lieebe Frankenstein-Darstellungen) nochmals auszugraben und zu variieren.

Und diesmal kriegt Frankenstein sogar eine Braut. Zum gewohnt grellen Grusel, den Ihr an F.A.S.H. so schätzt, gesellt sich, mit Verlaub, heute ein Spürchen SEX!!! Nun aber keine langen Reden. Es sollen die Bilder sprechen.

Zunächst also „Eine Braut für Frankenstein“ (Juli 2008) und zum Vergleich untendrunter nochmal das 2005er Monster.

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The deadly Dopehead on his Moped

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neuer Glanz durch hautsympathisches Ölbad

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getting fresh for the weekend

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Musiktipp des Tages: Vágtázó Halottkémek (Rasende Leichenbeschauer/Galopping Coroners)

Heute ist mir in den Sinn gekommen, seit langem einmal wieder der ungewöhnliche Musik der ungarischen Band Vágtázó Halottkémek (Die Rasenden Leichenbeschauer / The Galopping Coroners)
zu lauschen. (Myspace) (homepage)

Schade nur: Die CD, die ich mal von denen besaß (auf Jello Biafras Alternative Tentacles Label erschienen und somit ein- für allemal geadelt),
ist leider vermutlich irgendwann auf den Flohmarkt gewandert. Da hatte ich grad ne Phase, wo ich so n Zeugs nicht hören konnte (ohne wahnsinnig zu werden).

Wie ich darauf ausgerechnet heute komme?
Aufgrund dieser Meldung:
„Amokfahrt mit Leichenwagen“

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Müde Fledermaus: Schlafplatz per Echoortung gefunden? oder: BASED ON TRUE EVENTS. Baby bat in bra

„Eine Britin hat während der Arbeit eine schlafende Fledermaus in ihrem BH gefunden. Die 19-jährige Abbie Hawkins habe den Büstenhalter bereits fünf Stunden getragen, als sie die schlummernde Baby-Fledermaus in ihrer Unterwäsche entdeckte“ – Welt Online

„A teenager was stunned to find that a baby bat had been curled up inside her bra for five hours – as she was wearing it.“ – Telegraph

F.A.S.H. zeigt exklusiv, wie unser Illustrator sich diese putzige Angelegeheit vorstellt:
(F.A.S.H. has the picture:)

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