Das Teufelsportrait, das Kurti für mich gemalt hat. Danke, Kurti, ich hab’s eingerahmt und an die Wand gehängt!


(für google: teufel.jpg teufel pic devil portrait teufelsgemälde satansbrustbild satansportrait malerei dunkle künste)

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Bald ist HELL-O-WEEN

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Stilleben

Eine Schokolade namens GEBORGENHEIT und ein Tequila, der BLACK DEATH heisst!

Umfrage:
1) Was findet Ihr beknackter?
2) Würden’s die Leute auch umgekehrt kaufen?
3) Sollten Lebensmittel-Namenserfinder ausgepeitscht werden dürfen?
4) Hand aufs Herz: Leckt Ihr soeben gerade den Bildschirm ab?

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Minimaus (5) und ihre Zaubertafel Folge 1000

Einfach toll, Minimaus malt immer besser! Ganz besonders mit „Doodle Pro“, der lustigen Maltafel!
Inzwischen malt sie sogar schon richtige…ich nenn’s mal „Comic-Augen“. So mit Rand aussenherum und Pupille innendrin:

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Ein Anti-Hundekacke-Schild für den Gartenzaun

Manch einer wird sich damals gefragt haben, warum ich diesen verkommenen Köter gezeichnet und hier ins Blog gestellt hatte.
In Wirklichkeit war es eine AUFTRAGSARBEIT. Schwiegermama wollte nämlich ein Schild für den Gartenzaun. Also wurde das Bild ausgedruckt, mit dem Laminiergerät eingeschweißt und ans Vorgartentor genagelt. Hoffentlich hilft es auch tatsächlich gegen diese unsägliche Sorte Hundehalter, die ihre Vierbeiner überall hinscheissen läß und nicht im Traum ans Wegräumen denkt!

Wenn Ihr auch so ein Schild möchtet, gebt mir bitte bescheid!

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ohne Titel. Oder: Variation eines bereits schon zwanzigtausendfach von mir gezeichneten Motivs

(Na, klingt die Überschrift nicht regelrecht entschuldigend? Warum eigentlich? Hat sich Picasso je für seine „blaue Phase“ entschuldigt? Haben sich die RAMONES je dafür entschuldigt, 15mal die gleiche Platte veröffentlicht zu haben? Also.
Manches wird eben nie langweilig. Hoffentlich auch Euch nicht die immer wieder mysteriöse und putzige Satanskunst bei FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O)

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Minimaus (5) und ihre Zaubertafel

Sie hat es nicht an die große Glocke gehängt, rannte nicht herum (fishing for compliments), nein, sie malte es einfach und es blieb auf ihrem Schreibtisch liegen.
Und vorhin entdeckte ich dann, was Minimaus (5) auf ihrer „Zaubertafel“ gemalt hat und ich war sehr angetan und ich fotografierte es und ich machte Bibi darauf aufmerksam und da war diese auch ganz angetan jedoch fällt mir jetzt ein, dass Bibi und ich zwar zueinander sagten „wie toll unsere Große wieder gemalt hat“, aber wir haben versäumt Minimaus (5) so richtig dafür zu loben aber jetzt ist es zu spät, jetzt schläft Minimaus (5) und wecken werde ich sie deswegen nicht, der Schlaf ist viel zu kostbar, es genügt schon, wenn die Feuerwehr hier dauernd vorbeidonnert, aber die kriegen ja eine neue Wache gebaut, etwas weiter weg, 2007 soll die fertig werden, gotzeidank.

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Die Jahresuhr April

Micromaus (2) sitzt auf dem Kinderstuhl in der Küche und ich koche ihr was. Die ganze Zeit singt sie ein fröhliches Lied, immer die selben drei Worte:

„Die Jahresuhr April“.

Immer wieder : „die Jahresuhr April, die Jahresuhr April“.

Sie fragt mich: „kennstas Lied?“. Aber ich kenns nicht.

Ich versuche es nachzusingen: … „die Jahresuhr April“ …, vielleicht komme ich ja drauf, was es ist.

Aber nein, „die Jahresuhr April“ schlägt keine Saite in meinem Liedergedächnis an.
Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht so ganz, dass es ein Lied gibt, was nur aus „Die Jahresuhr April“ besteht. Immer wieder: „die-hi Jahresuhr April, die Jahresuhr April“. Kennstas Lied, Papa? Kennstu das?!? Nein, kennich nicht, finde den Text auch ziemlich seltsam! Mit Verlaub, Micromaus!!!

Bibi (35) hat sich vom Mittagsschlaf erhoben und tapst verschlafen zu uns in die Küche. Ich frage sie: „Kennst Du das: Die Jahresuhr April. Das trällert die Kleine hier andauernd.“ Bibi kriegt einen Kicheranfall und klärt mich auf: „Das hat die kleine Micromaus ja ganz schön verkürzt! Es muss nämlich heißen:

Januar Februar März April
die Jahresuhr steht niemals still…“

(Wer den kompletten Text sucht: Ganz leicht über Google zu finden. Ist, glaube ich, vom symphatischen Kinderliedermacher Rolf Zuckowski

Mehr über Micromaus hier.

Mehr Musik hier.

musikmäuse

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Zum Ferienbeginn an der Autobahnraststätte getroffen

 

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IM PRIMÄREN BEREICH. Oder: Wie mich Mister Serial kürzlich mächtig zum Lachen gebracht hat. Einzig durch eine trefflich formulierte Frage. (In seiner unnachahmlichen Art)

Vorausschicken muss ich, dass Misses und MIster Serial uns vorgestern zum ersten Mal in unserem neuen Heim besucht haben. Es war sehr schön. Gestern Nachmittag traf ich Mister Serial im Bus ein weiteres Mal und wir begannen uns zu unterhalten.

Über einen Gesprächseinstieg mit „Es war sehr schön..“, oder so, kamen wir bald auf das Thema Musik zu Sprechen und fragten uns etwa gegenseitig Dinge wie: ob man denn bereits die neue SONIC YOUTH – LP gehört hätte. Ich verneinte für meinen Teil, betonte jedoch, dass ich Positives über das neue Album „Rather Ripped“ in der Fachpresse gelesen hätten.
Mister Serial hatte gar schon Auszügen der Platte im Radio gelauscht.

Plötzlich fragte mich Mister Serial irgend etwas, was ich leider ob des Motorenbrummens des Busses nicht ganz verstand:

 „…blablabla (unverständlich) … und Du bist jetzt in den primären Bereich vorgedrungen??

Meist verstehen wir unser Gegenüber auch dann, wenn einzelne Worte nicht gehört werden.
Der Zusammenhang hilft üblicherweise dem Verständnis auf die Sprünge. Unser Gehirn leistet Erstaunliches und trägt, neben unseren Sprechwerkzeugen, in wesentlicher, aber leider oft unterschätzter Weise dazu bei, uns Menschen zu jenen kommunikativen Wesen zu machen, die wir sind.

„Primärer Bereich“in Sekundenbruchteilen versuchte ich, mir einen Reim auf das zu machen, was soeben an mein Ohr gedrungen war.
Wir hatten über Musik gesprochen, über LP-Neuerscheinungen.
Was um Himmels Willen war da bloß der „primäre Bereich“, den Mister Serial erwähnt hatte?
Mein Gehirn ratterte. Hatte er das Thema gewechselt? Offen gestanden, dachte ich kurz sogar an Sexualität. So wie man einen frisch Verliebten fragt:

„Na, bist Du bei ihr schon bis in den primären Bereich vorgedrungen???? Zwinker, zwinker, „in ihr Allerheiligstes“,

wie es in PULP FICTION heißt? Etwas derartiges konnte nicht gemeint sein, es hätte keinen Sinn ergeben. Wir kamen doch gerade von ganz woanders!
Es hatte keinen Zweck, ich musste nachfragen:

„Ich verstand Dich nicht ganz, Mister Serial. Welchen primären Bereich meintest Du mit Deiner Frage von soeben?“

Er grinste und erwiderte: „Naja, Deine MUSIKANLAGE und Deine PLATTENSAMMLUNG stehen doch in Eurer neuen Bude jetzt mitten im Wohnzimmer, ganz zentral, wo alle sich aufhalten und nicht mehr droben im Dachkämmerchen. Da müssen Deine Mädels ja nun einiges aushalten!!!“

Ach so! DAS hat er gemeint! Gelächter brach sich Bahn und als ich wieder Luft bekam pflichtete ich Mister Serial zwar bei, fügte jedoch hinzu:
„Nee, nee, nee, Alter, nicht nur die Mädels müssen einiges aushalten, sondern auch ich selbst: Schließlich stehen die ganzen HIFI-Geräte und Tonträger jetzt in viel besser erreichbarer Lage für die kleinen Tunichtgute und ständig ist irgendwas verstellt oder eine CD liegt plötzlich auf dem Schallplattenteller oder solche Scherze!“.

Im primären Bereich ist eben immer was los.

Mister Serial musste aussteigen, wir verabschiedeten uns mit einem Schmunzeln und mit Grüßen an die jeweiligen Mädels auf den Lippen. Natürlich versäumten wir es nicht, noch unseren beiderseitigen Willen zu betonen, uns bald auf dem Laternenfest im Hof bei der Kulturkiste zu treffen.

Ich fuhr noch zwei Stationen weiter, herzte alsbald meine Liebsten und robbte, wie wir hier sagen, die Stereoanlage uff.

 

mehr über Mister Serial hier. Mehr beste Musik hier.

 

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Meine Erfolge bei den Frauen (Folge 5.000)

Neulich abends, in Frater Aloisiusens‘ Lieblings-Bar:

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evocation of my demon brother

evocation of my demon brother

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Warum ich momentan etwas weniger zeichne: (Es ist nur eine Phase, wird sich auch wieder ändern…)

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Typische Sätze, wie man sie nur von Eltern kleiner Kinder hört. Folge zwei

Hier war der erste Teil meiner Serie lustiger Aussprüche aus Elternmund („Hab‘ ich Rotze auf der Schulter?“) und heute geht es weiter mit dem zweiten Teil:

„WER HAT DIE CD AUF DEN SCHALLPLATTENSPIELER GELEGT???“

Ja, mist, der Plattenspieler hat einen ziemlich niedrigliegenden Platz im neuem Wohnzimmer. Böser Fehler!

Oder, beim gemeinsamen Spaziergang, die ganze Familie händchenhaltend:
„LASST UNS DOCH MAL MIT EUREM BESCHEUERTEN `ENGELCHEN-ENGELCHEN-FLIEG` IN RUHE!!!“

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…ich fühlte mich veräppelt.

Ich muss ausholen:
Wenn kleine Kinder aussprechen, dass ihnen etwas gut gefällt, dann freut und berührt uns Erwachsene das.
Es ist, als ob „unsere Erwachsenenwelt“ ein Lob seitens der „Kinderwelt“ erhält.
Man fühlt sich bestätigt und gewinnt die Gewissheit, das Richtige für die Kleinen getan zu haben.
Ich machte sowas als Kind nie. Ich sagte nie „So ein schöner Blick!“, „so ein schöner Himmel!“, „welch eine schöne Kommode!“ oder was auch immer. Das Schöne ist schliesslich selbstverständlich und man hat ein Recht darauf. Ich lobte auch keine Erwachsenen für deren Einrichtungskünste oder schöne Möbel.

Micromaus (2 Jahre) ist da anders: Immer wieder hebt sie irgendetwas hervor, das ihr gefällt und grinst einen dabei an. „So eine schöne Lampe!“ hat sie seit dem Umzug schon ein paarmal angemerkt.

Ich reagierte dann immer mit einem geschmeichelten „Ehrlich? Gefällt sie dir? Das freut mich aber!“
Bibi und ich hatten also eine gute Wahl getroffen und meine Schraub- und Aufhängfähigkeiten wurden ebenfalls anerkannt.

Als aber Micromaus (2 Jahre) diesen nackten „Deckenauslass“ mit den gleichen anerkennenden Worten bedachte und mich frech anblitzte, da war ich… also das fand ich… also DA waren auch sämtliche vorherigen Komplimente für mich mit einem Schlage nur noch einen verdammten Kehricht wert!!!!

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In solchen Dingen legt Minimaus (5) ein geradezu erstaunliches Geschick an den Tag:

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endlich in kurzen Hosen herumlaufen!

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Zum WM-Auftakt: Friseurin trickst Bibi aus!

die niedliche briti

In unserer Familie ist „sie“ der Fußballfan. Ich selbst bin des Fußballs gänzlich abhold.
Überhaupt Mannschaftssportarten, oder früher der verhasste Schulsport, oder Fußball im Fernsehen anschauen, dies alles ist nichts für mich. Ich himmle Rockstars an, oder Comiczeichner oder schöne Frauen, aber doch nicht Deutschland oder irgendwelche 11 Jungs.

Bibi hingegen hat mich schon länger vor der WM gefragt, ob ich, während sie Spiele anschaut, ihr die Kinder vom Leibe halten kann, mit ihnen Abendessen, sie ins Bett bringen, damit Bibi ungestört fernsehen kann. Was ich ihr natürlich zusicherte. So kulant muss man sein und hie und da ein kleinwenig Großmut an den Tag legen. Nun spielt am Freitag ja erstmals Deutschland.
Bibi hat es sich vorgemerkt.

Jetzt aber mal was anderes: Bibi liebäugelt schon seit einigen Tagen mit dem Gedanken,
sich bald wieder von einer Hairstylistin eine neue Frisur machen zu lassen. Freut sich, wie alle Frauen, auf den neuen Schnitt und spricht schon im Vorhinein immer wieder davon.
Gestern hat sie sich einen Termin geben lassen und mir gleich mitgeteilt:
FREITAG, 18:30 Uhr!
Mir fiel sofort auf, dass dies mit der Fußballübertragung kollidiert! Bibi offenbar nicht.
Ich schwieg erst mal, konnte aber ein Grinsen nur schwer verbergen. Etwas später ließ ich dann eine Bemerkung fallen in der Art von: Heftig, heftig, dass Du Dir ausgerechnet während des ersten Deutschland-Spiels einen Friseurtermin geben lässt!. Erst da bemerkte Bibi das Missgeschick. Zuerst schaute sie etwas betröppelt aber bald beömmelten wir uns beide vor Lachen über diese pfiffige Friseurin, die es zu vermeiden wusste, dass ihr Salon am Freitagabend gänzlich ausstürbe!

Bibi hat am gleichen Tag übrigens
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zum 06.06.06

Böse, böse: Die Zahl des Teufels, die 666, steckt im heutigen Datum. Man muss nur die Nullen subtrahieren, was für den Mathematiker ja kein Problem darstellt. Und die Punkte.
Kennt Ihr das Hobby Date-Watching? Eigentlich bin ich kein Date-Watcher, aber dieses Datum gefällt mir nun irgendwie doch. (Date-Watcher schauen an symmetrischen oder sonstwie lustigen Daten auf die Uhr oder den Kalender und freuen sich, hinterher beispielsweise erzählen zu können: ?Ich habe im Jahre 02 am 03.04. genau um 05:06 Uhr auf meine Armbanduhr geschaut?. Andere Date-Watcher rund um den Planeten erwidern dann: ?Cool ? ich auch!?.)

The devil in Cinema:
Klar, dass findige Filmleute auf die Idee gekommen sind, am heutigen finstersymbolischen Datum einen okkulten Streifen starten zu lassen, nämlich ein Remake von Das Omen,
diesem Klassiker des Teufelsfilms von 1976. Das Original schätze ich sehr.
Die Neuverfilmung startet heute in Deutschland.

Die beste böse Musik 😉
Welches würdet Ihr, liebe Leserschaft, als die gelungensten Musikstücke bezeichnen, in denen der Zahl 666 gehuldigt wird?
Mir fallen auf Anhieb eigentlich nur zwei ein, zuvördererst natürlich ?The number of the beast? von Iron Maiden. Ein Riesenhit. Ich behaupte, keine Party kann richtig in Gang kommen, wenn sich nicht irgendwann im Lauf des Abends ein kleiner Männerchor formiert und diesen Song anstimmt. Dicht gefolgt natürlich von ?Run to the hills?.
Und zweitens, dies ist jedoch weit weniger bekannt, ?Dial Satan ? 666? von Kill Allen Wrench. Kill Allen Wrench ist so eine Art Skandal-Punker auf dem Spuren von GG Allin, würd? ich sagen. Wie schwer es doch ist, in der heutigen Zeit mit Skandalen auf sich aufmerksam zu machen (seufz). Trotzdem: Besucht Kill Allen Wrench?s Website bitte nur, wenn Ihr erwachsen seid. Er stellt dort, zumindest als ich das letzte Mal dort vorbeischaute, allerhand wüstes Zeugs mit seinen willigen weiblichen Fans an! (Link selber suchen, haha).

Zur Feier des Tages hier noch ein paar Links zu meinen liebsten Teufelscomics aus niemandes geringeren als meiner eigenen Feder:

Hier will Frater Aloisius seine Seele verkaufen, wird sie aber nicht los.

Hier steigt Frater Aloisius hinab in die Hölle, aber versehentlich und der Betrachter bleibt im Unklaren, ob er seinen Irrtum bemerkt oder nicht.

Hier saugt Satan Gott einfach weg, bedient sich dabei aber ganz dreist göttlicher Energie. Allegorisch. Aber was steht wofür?

Hier hat Satan keinen Bock mehr, sein Tagwerk zu verrichten, aber sein Gehilfe muntert ihn auf.

Und hier sitzt Satan bei seiner Großmutter in der Küche. So schöne Bilder gelingen mir nur alle Schaltjahre einmal. Ihr wisst ja: Alles mit der Maus gezeichnet, per Paint.

Tschüss für heute, see ya @ hell!
Gruß und Kuss, Frater Aloisius

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aktuelles Bild von Minimaus und Micromaus

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Hommage à Matisse


für google:
tanzende Skelette.jpg skelette-pic Totentanz.jpg dance-of-the-dead.jpg skeletons-pic skeletons.jpg
dancing skeletons les-morts-ils-dansent.jpg
ballandi scheletri.jpg

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allegorisches Gemälde

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Selten gesehen aber heiß geliebt: Ganz bestimmte antike Tassen

Ich würde es nicht als ein Sammelgebiet bezeichnen, wir häufen diese Tassen nicht an oder jagen neuen Exemplaren hinterher, aber wir mögen sie. Es geht um alte Tassen, die einer Art bäuerlichem, einfachem Stil zuzuordnen sind. Die Epoche kann ich nicht recht einordnen, den Stil nicht benennen. Ich bin alles andere als ein Antiquitätenkenner. Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert? Zwischen den Weltkriegen?
(Wer mehr weiß, hinterlässt mir bitte einen Kommentar.)

Es sind dickwandige Tassen, vermutlich gehörten nie Untertassen dazu. Also eher Becher.
Die meisten davon hat meine Schwester Wildrose wohl in Wien auf dem Flohmarkt besorgt, seit Anfang der Achtziger. Kurios ist, dass ich niemals, kein einziges Mal, derartige Keramik auf hiesigen Flohmärkten oder in Antiquitätenläden gesehen habe. Überhaupt: Das was heute als Antiquitäten gesammelt und geschätzt wird mag mir nicht recht gefallen. Im Antiqitätenwesen herrscht doch der Stil des Besitzbürgertums, der Bourgeoisie vor. Der feine Nippes der Bessergestellten. Viel schöner sind in meinen Augen jedoch die Alltagsgegenstände der einfachen Leute. Großmutters Küchengeräte aus Aluminium (nicht die aus Silber), Möbel aus Weichholz, nicht die Edelhölzer. Diese Dinge verschwinden oder sind schon verschwunden, weil es keinen Markt dafür gibt. Den typischen deutschen Antik-Läden ziehe ich unbedingt beispielsweise diese Scheunenmärkte vor, die in Frankreich üblich sind.

Doch zurück zu den Tassen. Mit ein paar stimmungsvollen Bildern und der Bitte an den Leser, mir etwas ins Poesiealbum zu schreiben, wenn Kenntnisse der Materie vorhanden sind, möchte ich schließen. Es kommt mir vor, als habe ich noch nie über ein Thema gebloggt, über das ich so wenig weiß. Auch habe ich bewusst vermieden, im Internet zu forschen, was es mit dem Stempel auf sich hat, den manche der Tassen im Boden tragen. Man muss auch mal unbedarft an etwas herangehen. Ich mag die Tassen halt. Viele Grüße, Euer Mister Nostalgisch.
Ein Bild

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„Ich habe NEIN gesagt!!!“

Ich neulich so zu Minimaus (5 Jahre): „Du machst jetzt mal das und das“ (Zähneputzen, was wegräumen… ich weiss nicht mehr)
Minimaus dann so: „nein“
Ich dann so (streng): „DOCH, das MACHST du jetzt!“
Darauf sie so: „Ich habe NEIN gesagt“

Nicht weiter bemerkenswert? Alle Kinder wehren sich und trotzen?! Mag ja sein. Aber Minimaus hat Down Syndrom (Infos hier), gehört zur Minderheit der geistig behinderten Kinder. Und angesichts dessen freut und begeistert mich das „ICH HABE NEIN GESAGT“ ganz ungemein. Es ist von ungeheurer Wichtigkeit, dass ein Kind erstens lernt, selbstbewusst zu sein und zweitens, dies auch zu artikulieren. Sich wehren zu können und zu widersprechen.
Minimaus spricht noch nicht gerade viel vollständige Sätze, aber dieser kam 1A! Und für ihre kleine Schwester Micromaus (2 Jahre) hält sie uns auch neuerdings öfters ein solidarisches „SIE HAT NEIN GESAGT“ entgegen! Klasse!

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Die Rituale des Frater Aloisius. Heute: Lederjacke pflegen

„Rituale“, hahaha, ich verwende das Wort gerne. Dabei geht es doch um nichst anderes, als um eine ebenso notwendige wie liebgewonnene Tätigkeit, die ich mit der gebotenen Konzentration und Hingabe ausübe.
An einem Scheißtag wie heute muss ein Mann seine Lederjacke pflegen. sonst saugt sie den Regen ja förmlich auf und leidet. Meine besonders, denn sie ist so alt und vergammelt, dass sie mir bald, falls ich nicht aufpasse, vom drahtigen Körper wegbröckelt. So soll es sein, trotzdem wird gegengesteuert:

Man lege „I am a king bee“ von Muddy Waters auf oder auch die Nightmares on Wax und erhitze ein schönes Tiegelchen eines Lederfetts auf Bienenwachsbasis. Erhitzt läßt es sich besser verarbeiten und dringt gut in die Poren des Leders ein. Man kann auch die Jacke ein paar Minuten bei 50 Grad in den Backofen legen, aber unserer ist so dreckig. Dann zunächst großzügig mit einem Tuch auftragen, später ordentlich nachpolieren und die Rückstände abreiben. Jetzt bist du auf umweltfreundliche Weise imprägniert und kannst Dich vor die Haustür trauen. Ein gutes Gefühl.

Nach getaner Arbeit schmeckt ein Espresso. Bibi kriegt auch einen.

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Schimpansensammelbild

(gewidmet Kiki)

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Schädelsammelbildchen (und mein derzeitiges „Favicon“)

Den hier habe ich mir als „Favicon“ gezeichnet. Favicon ist links oben in der Browserleiste das kleine Bildchen oder Emblem. Wenn Du den „ie“ verwendest, siehts du meist nur ein blaues E.
Hast Du jedoch einen anderen Browser, etwas den Modzilla Firefox, zeigt dir fast jede Website ihr eigenes Bildchen. Aber wem sag‘ ich das. FRATER ALOISIUS hat Leser, die gebildet und interessiert sind und über Kaufkraft verfügen. (Ich möchte aber keinen Opel)

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Aloisius-Sammelbilder Folge 4: Clown

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Sammelbilderserie Folge 3: Spinne.

Ja, endlich gibt es sie: Eine SAMMELBILDERSERIE im FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O Blog. Dies hier ist die dritte, wenn ich recht mitgezählt habe, Folge der noch relativ neuen Serie.

Zur Sammelbilderserie: Die Serie heisst TIERE, MENSCHEN, MONSTER UND MUTATIONEN und soll ganz zwanglos einerseits eine kleine Enzyklopädie der Tierwelt werden, andererseits aber noch drei andere Gebiete beinhalten. Welche dies sind, kann man ja unschwer am Namen der Serie erkennen. Wie man die FRATER ALOISIUS-SAMMELBILDER sammelt? Keine Ahnung. Macht irgendwas Gescheites damit. Ein Sammelalbum gibt es bei mir jedenfalls nicht zu bestellen. Man kann sich für eines oder mehrere oder alle vier Sammelgebiete entscheiden. Ich gelobe übrigens hiermit feierlich, dass aus jedem Gebiet exakt gleichviele Bilder erscheinen werden. Tauscht untereinander, was Ihr doppelt habt, wünscht Euch bei mir Motive.

Nun zum heutigen Sammelbild, gewidmet dem Bembelkandidaten:

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Hostel (USA 2005, R. Eli Roth): Fieses kleines Machwerk

Heute nutzten Horst und ich die letzte Gelegenheit vor dem donnerstäglichen Programmwechsel, um uns ?Hostel? in der 18:00-Uhr-Vorstellung anzusehen. Ich bin ja nicht bescheuert, und gehe um 23.30 Uhr ins Kino. Steh? ich gar nicht durch.
Die Werbekampagne, sprich Anzeigenwerbung in Zeitschriften, für diesen Film deutete ja auf ein Kinoereignis hin, das alle bisherigen Ekelhaftigkeiten der Kinogeschichte locker in den Schatten stellen würde und jegliche vorstellbare Grausamkeit überböte. Jene Sorte Film, bei der die Zartbesaiteten unter den Zuschauern aus dem Saal flüchten. Bei so was muss man skeptisch sein. Logisch fließt Blut und der eine oder andere Finger oder Fußzeh wird abgezwackt, verzweifelte Opfer spucken gelbe Galle. Ach ja: Außer Horst und mir waren im Kino nur noch 5 oder 6 Frauen. Alle hielten bis zum Ende durch, keine flüchtete empört. Als ich Horst darauf aufmerksam machte, erwiderte er: ?Sind die abartig, oder was????

Zwischendurch mal schnell die Handlung in einem Satz:
Es geht um drei junge Typen, zwei Amis und einen Isländer, die mit dem Rucksack durch Europa reisen, immer in der Hoffnung, etwas freie (oder zumindest preisgünstige) Liebe abzustauben und die im liberalen Amsterdam von ihrem komischen Zimmergenossen erfahren, dass man in Osteuropa reihenweise die besten Mädels haben könnte und er gibt ihnen eine Adresse in der Nähe von Bratislava, wohin sich die drei auch gleich auf den Weg machen und in einem Hostel landen, wo sie tatsächlich auf willige hübsche Mädchen treffen aber, oh schreck, einer unserer drei Freunde verschwindet und nun beginnt die heitere Story umzuschlagen, denn man ist in einer Art Folter-Hotel gelockt worden, in die alptraumhafteste aller denkbaren Fallen, in der reiche Perverse für ein schönes Sümmchen junge ahnungslose Leute foltern und töten dürfen, was einer der drei sogar letztendlich überlebt und aufdeckt, dass das ganze heruntergekommene slowenische Dorf seine korrupten Finger mit im Spiel hat. (Wahnsinn, ich kann tatsächlich Filme in nur einem Satz wiedergeben. Sollte ich mir patentieren lassen! Muss erstmal einer nachmachen. Was möchtet Ihr in einem Satz von mir erzählt bekommen? „Der Herr der Ringe“? oder das Rezept von Ente a la Orange? Oder „was bisher in FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O stand“?)

Was lustig, flott und für Ami-Verhältnisse recht sexy beginnt, schlägt in düsteren Terror um, platziert in einer trostlosen, verkommenen Umgebung. Die Atmosphäre beider (wenn man so will) Filmhälften, nämlich dem ersten Drittel und den letzten Zweidritteln, ist stimmig und bestens eingefangen.
Es bleibt durchgehend spannend und zum Schluss gibt es sogar ein wenig süße Rache.
Der Film hat ein paar spaßige Momente, beispielsweise wenn eine Kinderbande im rechten Moment ungewöhnlich beherzt zuschlägt. Oder des Kultregisseurs Takashi Miike?s Gastauftritt als Folterer.

Transportiert der Film eine Botschaft, gibt es etwas, das man mitnehmen könnte?
Welche Ängste spricht er an und warum trifft er offenbar so sehr den Nerv der Zeit?
Andere haben bereits nach Antworten gesucht und es gibt lesenswerte Ansätze in der Filmzentrale und bei Filmstarts.de

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Hummer

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Flohmarkt-Fundstücke

Aus einer Laune heraus kaufte ich kürzlich auf dem Flohmarkt einer älteren Dame für jeweils 10 Cent einige alte Ansichtskarten ab. Sogar beschrieben!!
Bei einer sah ich, dass der Poststempel aus dem Jahr 1970 stammt. Den Text fand ich so allerliebst und darum veröffentliche ich ihn hier – selbstverständlich anonymisiert:

Ach ja, und bei einem anderen Typen erstand ich für 20 Cent einen schundigen Schundroman. Mal sehen, ob ich mich da durchquäle:

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Gemein: Chaoten stören Arbeiterlied ;-)

Was sollen wir trinken?

Minimaus (5 Jahre) und Micromaus (2 Jahre) lieben Musik. Sie sind glücklich, wenn ihnen jemand etwas vorsingt, und wenn sie glücklich sind, singen sie jemandem was vor. Ich mag das. Ich mag, wie Bibi ihnen vorsingt, und ich mag es, wenn Minimaus sich mit einem Liederbuch zurückzieht und vor sich hin singt und wie sie, nur anhand der Illustrationen, jedes Lied in jedem Liederbuch, das wir haben, erkennt. Manchmal gesellt sich Micromaus dazu und korrigiert ihre große Schwester, wenn diese beispielsweise ?kuckuck rufts aus dem Wald? mit ?der Kuckuck und der Esel? verwechselt. Mit den Zweien könnte man echt zu ?Wetten das?.

Ich geb?s zu, auch ich singe manchmal für die beiden. Ich mache dann so kleine Experimente, und teste, wie schnell sie neue Lieder oder Fremdsprachen lernen. Da ich nicht speziell auf Kinderlieder stehe, krame ich im Fundus von Rock, Pop, Country, Schlager… es gibt so viel kindgerechtes. (Auf diese Weise haben die Mädels ja schon Stücke von Peter Tosh und Andreas Dorau kennengelernt. Ganz schöne Bandbreite.) Letztens saß ich mit Minimaus und Micromaus auf dem Teppich und wir ?posten? mit der Gitarrenatrappe herum und mir kam das sozialistische Arbeiterlied ?Was sollen wir trinken ? sieben Tage lang? in den Sinn, vielen bekannt in der Version der Politrockgruppe BOTS aus Holland.

ABER ICH KAM NICHT ÜBER DIE ERSTE ZEILE HINAUS!!!!!
Kaum hatte ich mit die ersten Worte ?was sollen wir trinken….? angestimmt, schrie Micromaus lauthals: ?SAFT!!!!!?. Und ich kriegte einen Lachanfall. Als ich es erneut versuchte, schrieen alle beide ?SAFT!!!!?. Es war so grotesk. Wieder ein Lachanfall, diesmal lachten wir alle. Neuer Versuch ? wieder das gleiche. Und so weiter, fünfzigtausendmal, bis sämtliche Zwerchfelle total erschüttert waren und uns wegschwammen.
An jenem Tage erfuhren die zwei Anarchos jedenfalls nicht den weiteren Textverlauf.
Ich kam ja nicht weiter!

Wie soll man jemals den Kapitalismus besiegen, wenn die kleinen Genossinnen solch einen Blödsinn machen?

(und hier der Originaltext, gefunden im www:
Was sollen wir trinken, sieben Tage lang,
was sollen wir trinken, wir haben Durst.
Es ist genug für alle da, drum lasset uns trinken,
rollt das Faß herein, wir trinken zusammen, nicht allein.

Dann wollen wir schaffen, sieben Tage lang,
dann wollen wir schaffen, _ Hand in Hand.
Es gibt genug für uns zu tun, drum lasset uns schaffen,
jeder packt mit an, wir schaffen zusammen, nicht allein.

Erst müssen wir kämpfen, keiner weiß wie lang,
erst müssen wir kämpfen für unser Ziel.
Und für das Glück von jedermann, dafür heißt es kämpfen, los, fangt heute an,
wir kämpfen zusammen, nicht allein.

Dann wollen wir trinken, sieben Tage lang,
dann wollen wir trinken, wir haben Durst.
Es ist genug für alle da, drum lasset uns trinken,
rollt das Faß herein, wir trinken zusammen, nicht allein.)

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Zum fünften Geburtstag von Minimaus

Geburtstage sind sowohl für Minimaus (5) als auch für ihre kleine Schwester Micromaus (2) das Allergrößte. Und ?happy birthday to you? gehört, das ganze Jahr über, zu den Lieblingsliedern der beiden. Ein Gassenhauer, der immer wieder in verschiedenen Varianten und Versionen angestimmt wird, egal, ob gerade jemand Geburtstag hat oder nicht. Man kann ja auch Geburtstag spielen. Aber heute, ja heute, da stimmt?s! Minimaus wird heute fünf.

Gleich nach dem Aufwachen und Anziehen um 6:30 Uhr stimmte zuerst Micromaus den Song für ihre ältere Schwester an, und zwar in einer Variante, die lautete: ?happy birthday GROßE Minimaus!?, sie kriegte aber sogleich den Mund verboten, da Minimaus sich selber ?happy birthday liebe Minimaus? singen wollte ? und zwar alleine! Es wurde schnell etwas lauter in der Bude, mochte Micromaus sich doch das Singen nicht verbieten lassen.
Ich wohnte schmunzelnd dem Spektakel bei.

Wenig später befahl mir Minimaus: ?HOCH SOLLA LEBEN!!!?, was ich liebend gern gleich für sie zum Besten gab. Mittendrin aber brachte Minimaus mich urplötzlich zum Schweigen, mit dem Hinweis, nicht ich, sondern MAMA solle es ihr singen. Die war jedoch gerade im Bad…
Ich musste dann leider bald die fröhlichen Sängerinnen unter sich lassen, bin aber sicher, dass der Tag in dieser Art weitergeht.

Happy birthday, liebe Minimaus!

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unglaublich: woher hat Minimaus (5 Jahre) dieses Comic-Talent?

wir kippten fast aus den Latschen: Hier hat Minimaus (5) gestern ihren Papa mit der „Zaubertafel“ gezeichnet. Ohne Hilfe und ohne Anleitung! Bibi und Fieby waren dabei, die können’s bezeugen.
Vielleicht wäre das ja weniger bemerkenswert, wenn die 5-jährige Zeichnerin kein Down-Syndrom hätte, ich weiss es nicht.
Wie kommt sie auf diese riesigen Comic-Kulleraugen? Schaut sich wohl heimlich bei Ralf König oder Gerhardt Seyfried oder Walter Moers einiges ab?!?! Und dann dieser elegante Bart, ich komme echt aus dem Staunen nicht mehr heraus und bin sehr stolz auf Minimaus!

(und nochmal: KEINER hat hier geholfen!!!)

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Minimaus und ihre „Zaubertafel“, Folge zwei

Minimaus (fast 5, Downsyndrom) hat wieder mit der ?Zaubertafel? gemalt. Sie wird immer besser und zeichnet lustige, nette Gesellen wie den hier:

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Neue Serie bei FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O: Die zehn Gebote REMIXED

Christen (oder ?christliche? Unionspolitiker) beanspruchen die Verdienste der Aufklärung für sich, Ursula von der Leyen bereitet den Gottesstaat vor ;-), der Spiegel hievt Moses aufs Titelbild, MTV wird wegen ?Popetown? angegriffen, Junge Leute, die eigentlich kritisch sein sollten, begeistern sich für einen erzkonservativen Papst. Wir leben in merkwürdigen Zeiten.
Aber auch der grimmige FRATER ALOISIUS sehnt sich, wie seine Leser wissen, nach Spiritualität. Und Werte, zumindest irgendwelche, hat wohl jeder von uns.

Aus diesen Gründen gibt es hier ab heute eine neue Serie:
Die Zehn Gebote ? REMIXED by FRATER ALOISIUS

Folge eins: ROCK?N?ROLL ist GOTT!

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they walk among us

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Fundstück

Dies hier war vor ein paar Wochen in einem großen sonntäglichen Boulevardblatt, leider habe ich den Namen des Illustrators vergessen. Aber ich liebe diesen Zeichenstil. So ein übertriebener, fast ekliger Realismus. Mich erinnert dieser Illustrationsstil einerseits an die Traktate christlicher Sekten, andererseits an manche besonders missratenen Heavy Metal-Plattencover.

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jeden Tag ist HELL-OWEEN!!!

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einfach putzig!

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Hexencomic Folge 8 (die Osterfolge)

Da kam uns die entscheidende Idee: Wir erstanden einfach auf und spazierten, ein Liedchen auf den Lippen, aus den Flammen! Zorn stieg in uns auf und verlieh uns übernatürliche Kräfte. So kam es, dass…
(Fortsetzung folgt)

(Was bisher geschah:
Folge eins
Folge zwei
Folge drei
Folge vier
Folge fünf
Folge sechs
Floge sieben

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Frohe Ostern!

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Lieblingsfilm

Wenn Micromaus und Minimaus ihren Lieblingsfilm schauen, muss man schon fast aufpassen, dass sie nicht in den Bildschirm hineinkrabbeln!

(Jetzt aber bitte keine Sorge, liebe Augenärzte und liebe Katharina Saalfrank: Bibi und ich passen schon auf und mahnen etwas mehr Abstand an!)

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Die neue Mütze

Die Geste des „Vogel-Zeigens“ ist Minimaus
(4 1/2 Jahre, Down-Syndrom) noch nicht geläufig.
Aber um übermäßiges Sprechen zu vermeiden, wendet sie öfters Zeichen und Körpersprache an. Hier hätte ich sie fast mißverstanden:

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Hexencomic Folge 7

Es stand nicht gut um uns. Furcht übermannte uns Unerschrockene und für einen kurzen Moment glaubten Gevatter und ich schon, das Ende unseres Abenteuers dräute. Was ich mir in jenem Augenblick ausmalte, war ziemlich unerfreulich und garnicht schön. Eine List musste her…
Fortsetzung folgt.

(Was bisher geschah:
Folge eins
Folge zwei
Folge drei
Folge vier
Folge fünf
Folge sechs)

(Ach übrigens: Minimaus und Micromaus kriegen doch nicht jede Folge gezeigt. Diese jedenfalls nicht!!!)

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Die dusseligen Dämonenjäger drehen durch (Ein illustrierter Fortsetzungsroman um Hexerei, Dämonen und dusselige Dämonenjäger, Folge 666)

Was bisher geschah:
Folge eins
Folge zwei
Folge drei
Folge vier
Folge fünf

„Gevatter“, wie ich den Alten inzwischen nannte, war ein zäher Hund. Ein verdammt zäher Hund. Vielleicht der zäheste Hund, noch vor mir, der jemals über Gottes bunten Erdboden gewandelt war.
Das ging mir mehr und mehr auf, als wir zusammen in den „Kampf“ zogen. Uns auf die Lauer legten, Nacht für Nacht. Strategische Diskussionen führten und dabei so manchen Heller in der Dorfschänke auf den Kopp hauten.

Aber er war nicht zäh genug. Eines Abends schien das Ziel nah. Wir hatten „sie“ gestellt.
ABER WIR WUSSTEN NICHT, DASS SIE KARATE KONNTE!

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Die Abenteuer von Rock’n’Roll-Kid (Folge 1000)

Heute geht es wieder einmal um mich. Aber nicht nur. Meine alten Geschichten sind einfach so herzerfrischend, warum sollte ich sie Euch vorenthalten? Und wenn ich nun erzähle, wie das kam, dass ich eben jene coole Sau wurde, die ich heute bin ? wieso nicht? Schaden kann die Lektüre Dir, lieber Leser, jedenfalls nicht. Bleibe hängen, hier an meinen Lippen, oder lehne Dich zurück und lausche, wenn es nun einmal mehr heißt:
Welcome to the rock’n’roll-hell of (young) Aloisius.
Noch vor der Zeit, als man mich mit 11, 12, 14 Jahren das alternative Kind nannte (hier wurde berichtet, und hier auch), kam der Rock?n?Roll in mein kleines, junges Leben. Kein Scheiss, Mann, das war im Kleinkinderalter (hier wurde berichtet).
Als, in Deiner Pubertät, der Rock?n?Roll und der Duft von Rebellion in Dein Leben trat, war FRATER ALOISIUS schon längst Experte, und zwar für beides! Nur hieß ich damals noch anders, nämlich ROCK?N?ROLL-KID! Und so ein Kid ist natürlich ein einsames Kid. Und die Einsamkeit macht immer auch ein wenig ängstlich. Da war ich froh, als ich, im Frühjahr 1977 einen echten Freund kennenlernte.

ROCK’N’ROLL-KID trifft anderes Rock’n’Roll-Kid

In jenem Frühjahr begann ich mich nämlich zu fragen, wie es wohl für ein Rock?n?Roll Kid wie mich in der Schule werden würde. Die Einschulung stand bevor und ich hatte die leise Ahnung, dass diese Anstalt sich als ähnlich grässlich entpuppen könnte, wie der Kindergarten es gewesen war. Doch dann traf ich einen Gleichgesinnten. Ein langhaariger, etwas schäbiger Junge, etwa sechs Jahre alt, genau wie ich. Fuhr in unserer Strasse mit dem Fahrrad herum, fragte, ob wir Freunde sein wollten. Ich bejahte, vorerst, stellte aber gleich eine Gegenfrage: Was für Musik hörst’n Du??. Sicher keine typische Frage unter Sechsjährigen. Aber Ivan, so hieß er, war nicht um eine Antwort verlegen, oh nein! <i>?ROCK?N?ROLL-MUSIK!!!!!!!!? kreischte er und riss die Fäuste hoch!
Ich hielt dieses unwahrscheinliche Zusammentreffen für einen Glücksfall. Der einige Wochen später sich wiederholen sollte, als ich nämlich bei der feierlichen Einschulung in Tschernovülbel Ivan wieder traf und wir sogar in die gleiche Klasse kamen. Wir setzten uns nebeneinander und wurden die meistangemeckerten Jungs der Klasse.
Ich spielte Ivan nachmittags meine damaligen Rockplattensammlung vor, also Johnny Winter, Procol Harum und eine Compilation namens ?Ritual Fire Dance? mit Uriah Heep, Black Sabbath und Konsorten.
Meinen ersten Besuch bei Ivan habe ich auch noch in Erinnerung. Er wollte mir nun seine Lieblingsplatte vorspielen, nämlich Can the can von Suzi Quatro. Die Familie wohnte in so einem Wohnblock. Der Vater, halb so alt wie mein Papa, lümmelte sich (am helllichten Tage ? arbeitslos oder Schichtarbeiter???) auf dem Sofa herum und schaute fern und blödelte mit Ivans kleiner Baby-Schwester herum. Begrüßte mich freundlich. Ivan fragte, ob er mal die Suzie Quattro Platte auflegen dürfe. Die gehörte nämlich dem Vater! Unglaublich kam mir das vor! Ich hatte gedacht, Eltern hörten Barock, Klassik, oder irgendwelche Kirchenmusik. Meine gesamte Kindheit und Jugend über ist nämlich mein Papa niemals, nicht ein einziges Mal, ausser wenn er wirklich in Eile oder grottenschlecht gelaunt war, durch unser Treppenhaus gelaufen, ohne ?Lobet den Herrrrrrn, den mäch-ti-gen König der Eeeeehren!!!!!!? zu schmettern. Und die Johnny Winter LP hatte Mama ja versehentlich gekauft. Dieser Vater hingegen lümmelt sich da rum und hat Suzie Quattro im Schrank stehen! Und, auweia, ?can the can? war ja wirklich saustark! Einfach astrein! Ich liebe ?can the can? noch heute. Die Freundschaft mit Ivan jedoch hielt nicht ewig, ist ja auch egal, jeder orientierte sich irgendwann anders.

Etwa mit 18 oder 19 habe ich Ivan wieder getroffen, da war meine Punkrocker-Karriere mit HEINRICH WAR ALS KIND SCHON EINSAM gerade vorbei und Ivan erzählte mir, er spiele Bass und seine Band mache Noiserock à la Sonic Youth. Alle Achtung! Noch etwas später erfuhr ich, Ivan sei an einer Überdosis Heroin gestorben. Dieser Text hier ist ein Denkmal für Ivan. (Natürlich hieß er nicht wirklich Ivan). Ich lege ?can the can? von Suzi Quatro auf und bitte die Rock?n?Roll-Götter, anständig mit seiner guten Seele umzugehen.

Can the can:

Die Cover-Rückseite von „ritual fire dance“, auf der ich als Kind herumgekritzelt hatte:

zeitgenössische Malerei:

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Der dämliche Dämonenjäger vom Dorf (Comic-Fortsetzungsroman Folge 5)

Endlich! Heute kam ich wieder ein wenig zum Zeichnen und ersann ein weiteres Kapitel im jüngst begonnenen Hexencomic, dessen Fortgang Ihr, die kleine aber treue Leserschaft von FRATER ALOISIUS SAYS HELL-O, doch so sehnsüchtig erwartet.

Was bisher geschah: erst dies, dann dies, dann das, und daraufhin jenes.

Nicht zu fassen. Der klapprige Chaosmagier bewirtete mich aufs vorzüglichste mit allerlei Selbstgebranntem und erklärte mir lang und umständlich eine Art Schutzzauber, den ich jedoch für nicht praktikabel hielt. Es kam mir wenig wirkungsvoll vor, eine Mistgabel mit den Zinken nach oben vor die Stalltüre zu stellen. Und die Pflanzenextrakte, die ich hätte besorgen sollen, waren überhaupt nicht so einfach zu kriegen. Ich konnte ja wohl kaum in unseren Kaufmannsladen gehen und das stramme Mädchen an der Kasse um sieben Kilo Mandragorum Officinarum bitten, gemischt mit einer Prise Pipilzintzinili divinorum und Turnera Diffusa Grinsulinum ? ich war mir nicht mal sicher, ob der Alte die Pflanzennamen nicht vielleicht schlicht erfunden hatte, um mich zu foppen. Er schien mir zu fortgeschrittener Stunde ebenso wenig nüchtern zu sein wie ich.

Plötzlich hüpfte der drahtige Greis sogar auf den Tisch und begann ein Lied anzustimmen, von dem ich nur noch weiß, dass es von ?fünfhundert Sauen? handelte, denen es ?kannibalisch wohl? erging. Mir war dieser Schlager zwar unbekannt, trotzdem ließ ich mich nicht lumpen, stimmte aus voller Kehle ein und hüpfte hinterher. Die Stimmung näherte sich ungeahnten Höhen. Zwischendurch allerdings ließ ich verlauten, das er sich seinen ?Schutzzauber? sonstwohin stecken könne, was er mit augenzwinkernder Coolness hinnahm. Nach weiteren Liedern und noch mehr Schnäpsen bedeutete mir der Knittersack, ihm in den Keller zu folgen. Irgendwie schafften wir es die ausgetretenen Lehmstufen hinunter und kichernd gelang es meinem neuen alten Kumpanen endlich, das verrostete Schloss einer Eichentür zu öffnen.
Es raubte mir beinahe vollends die jämmerlichen Reste meines Verstandes: Hier fand sich eine schier traumhaft ausgestattete WAFFENKAMMER. Nachdem alles nach Herzenslust und voll kindlichen Übermutes ausprobiert und vorgeführt ward, wobei sowohl der Meister als auch ich fast draufgegangen wären, was uns in diesem rauschhaften Augenblick jedoch nicht weiter juckte, besprachen wir das weitere Vorgehen?

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Der Hexencomic, dessen Handlung übrigens im ländlichen Alpenraum angesiedelt ist, und der primär Minimaus und Micromaus gewidmet ist, wird fortgesetzt.

Was bisher geschah erfahrt Ihr hier:
Folge 1
Folge 2
Folge 3

In einer armseligen Hütte am Rande des Dorfes wohnte ein wunderlicher Alter. Man sagte, er wäre mit den „magischen Künsten“ vertraut. Ihn suchte ich auf und schilderte ihm, was auf meinem Hof geschehen war. Das er einen „Schutzzauber“ empfehlen würde, hatte ich geahnt. Das war so üblich. Dann jedoch zeigte er mir etwas ungeheuerliches… FORTSETZUNG FOLGT!

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Das kosmische Augenzwinkern.

Ihr glaubt an Zufälle und das sei Euch unbenommen.
Aber ist es nicht so, dass es manchmal den Anschein hat, dass es zumindest möglich wäre, ein allwissender Kosmos beschere uns augenzwinkernd so etwas wie magische Momente, die als ?Zufälle? zu bezeichnen schwerfällt? Gänzlich unwahrscheinliche Gleichzeitigkeiten komplett abwegiger Absurditäten!
Wenn Deine Liebste beispielsweise etwas sucht, das Du im gleichen Augenblick für sie findest, dann lacht das Herz und die unglaublich schnöden Buchstaben Z, u, f, a, und 2 mal l treffen es einfach nicht.

Folgende Geschichte trug sich letztens zu:

Bibi und das ?F.A.Z.-Rätsel
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, diesem ebenso schweren wie konservativen Brocken Papier, gibt es jeden Freitag ein bescheuert schweres,
um Witz und Geist bemühtes Kreuzworträtsel.
Dieses Rätsel komplett zu lösen, das schaffen nur die Besten der Besten und schon manch einer ist jämmerlich daran gescheitert. Ich zum Beispiel. Wer nicht schon sein Leben lang monatlich mindestens ein Buch liest, wer nicht fernsieht, nicht ebensoviel klassische Allgemeinbildung wie popkulturelles Spezialwissen besitzt, nicht die Fähigkeit zu abstrahieren hat, des Um-die-Ecke-Denkens und des assoziativen Kombinierens nicht mächtig ist, wird an diesem Rätsel keinen Spaß haben und braucht es gar nicht erst probieren.
Es ist etwas für Schlaufüchse. Bibi liebt dieses Rätsel. Sie löst es fast jede Woche komplett.
Mal hat sie es schon am Freitag Abend durch, mal erst am Sonntag. Ihre Zwillingsschwester auch, ihr Papa auch und Schwiegermama nicht minder.
Ein Brauch innerhalb der Familie, doch das nur nebenbei.

An einem der letzten Freitage waren wieder einige komplett wahnwitzige Dinge gefragt. Bibi brütete übers Wochenende besonders an einer Frage, die in etwa lautete: ?Wie heißt von Gus Backus die Braut die sich traut mit Sauerkraut?? Die Antwort wäre ?EDEL? gewesen, und stellt eine Anspielung auf einen Schlager dar, den Bibi nicht kennt. Bis letzten Freitag nicht kannte. Sie hatte keinerlei blassen Schimmer, worauf abgezielt wurde. Dazu gleich mehr.
Jetzt kommt Mama ins Spiel. Also meine, meine ich.

Gesunde ?Mitbringsel? von Mama
Von den ?Care-Paketen? habe ich ja vielleicht bereits erzählt. Mama bringt uns manchmal gesunde Lebensmittel aus dem Reformhaus, dem Naturkostladen oder dem Erzeugermarkt mit. Mal Bio-Fleisch, mal Olivenöl, mal Obst und so weiter. Von Orten, die wir selbst bestenfalls am Anfang des Monats betreten, wenn die Börse noch prall gefüllt ist. Später dann nur noch Lidl und Woolworth. So eine Angewohnheit ist ja vielen Müttern eigen, fest verankert in allen mütterlichen Herzen und ich schätze diese Angewohnheit sehr und das meine ich ganz aufrichtig, aber mir ist bewusst, dass es Leute gibt, die jetzt schmunzeln und sicher gibt es auch Söhne und Töchter, die derlei gesunde Geschenke ihrer Mütter ablehnen. Wie auch immer, jedenfalls hatte Mama mir am Donnerstag vor besagtem Freitag diesmal frisch eingelegtes Sauerkraut mitgebracht, welches sie aufgrund seiner vitaminisierenden Eigenschaften schätzt und ihren Kindern, Schwiegerkindern und Kindeskindern angedeihen lassen will.

Sauerkrautsalat und ein kleines Lied auf den Lippen
Samstag Mittag, Bibi grübelte in der Stube still über ihrem Rätsel, stand mir plötzlich der Sinn nach einem kleinen Imbiss und mir fiel das Sauerkraut im Kühlschrank ein und ich bereitete flugs in der Küche einen Salat zu, der wie folgt geht (REZEPT!!!):
Sauerkraut+Orange+Zwiebel+Kümmel +Salz+Pfeffer+Tabasco.
Mir kam der naheliegendste Schlager in den Sinn, der einem beim Zubereiten von diesem leckeren Sauerkrautsalat einfallen kann und ich begann zu singen:

?ich esse gerne Sauerkraut und tanze gerne Polka
und meine Frau die Edeltraut, die denkt genau wie ich

sie kocht am besten Sauerkraut und tanzt am liebsten Polka,
darum ist auch die Edeltraut die beste Frau für mich?

(von einem gewissen Gus Backus, ca. 60er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts)

Der Geistesblitz
Plötzlich tönt Bibis Stimme aus dem Wohnzimmer: ?WAS singst Du da????.Ich wiederhole die Strophe. Sie fragt: ?WIE heißt die Braut????
Ich, inzwischen stark verunsichert, stammele: ?Edeltraut, wieso?? und fügte hinzu: ?Sag bloß, Du brauchst DAS für Dein beknacktes Rätsel?!?

Wenig später ist der Lachanfall perfekt. Was ist das denn bitteschön für ein Riesenzufall:
Bibi sucht aufgrund eines Kreuzworträtsels einen Teil eines Wortes, eines Namens aus einem Schlager, den ich niemals freiwillig gesungen hätte, wenn nicht Mama uns just einen Tag vorher ausgerechnet DAS Gemüse geschenkt hätte, welches in eben jenem Schlager besungen wird. Ach Bibi, wenn Du mich nicht hättest!

Die eingangs erwähnte augenzwinkernde kosmische Macht, die bei manchen ?Liebe? heißt, die aber unendlich viele Namen hat, besitzt ihre eigenen und unergründlichen Wege, zwei Seelen anhand von Kleinigkeiten dann und wann zu zeigen, dass sie zusammengehören. Ich mag solche Geschichten. Solche Zufälle.

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Dritter Teil des Hexencomics, der speziell Micromaus und Minimaus gewidmet ist, aber wenn er anderen genauso gefällt, auch gut!.

Bisher geschah zunächst dies und dann dies:


Ich versuchte, Angelina und die 32 anderen Pferde zu beruhigen, aber, ach, wie sollte das gehen, verspürte ich in mir selbst doch rasende Panik und mein Herz klopfte wie was weiss ich was. Die sensiblen Tiere lassen sich nicht so leicht etwas vormachen, wo denkst Du hin! Ich eilte über den Kiesweg zurück zum Haus und hatte bereits eine Idee. Ich wollte jemanden ganz bestimmtes kontaktieren. In der Luft vernahm ich ein Sausen und ein Brausen, schaute aber nicht hoch, denn ich wusste, täte ich hochschauen, stürbe ich augenblicklich.
FORTSETZUNG FOLGT.

(Anmerkung: Minimaus und Micromaus haben wieder alles mit Begeisterung erkannt:
„Na-ha-ha, was seht Ihr auf dem Bild?“
„HEXE!!!!!“
„Was noch?“
„BESEN!!!!!!!!!!! SCHAUKEL!!!!! DREIRAD!!!!!!!!!TRAKTOR“
Ohne Witz: Denen entgeht nicht ein einziges Detail. Denen erzähle ich die Geschichte natürlich anders als Euch, meinen lieben hartgesottenen Bloglesern.)

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Der tollpatschige Dämonenjäger (Folge 2)

(und HIER war Folge EINS)

Was bisher geschah:

Hallo meine Lieben und Guten Tag!
Ja, ganz recht, ich kann es mal wieder nicht lassen. Ich habe eine neue (Comic-)Geschichte begonnen. Von der ich noch keinen Schimmer habe, wie sie weitergehen soll… Es kann durchaus sein, dass diese Story genauso jämmerlich versandet (oder aufs Eis gelegt wird) wie meine UFO-Geschichte von vor einiger Zeit. Ich bin einfach kein Pointen-Erfinder. Aber ich kann gute Anfänge.
Der Rest findet sich dann schon.

Gewidmet ist dieser Pferde-Comic übrigens Minimaus (fast 5) und Micromaus (fast 2). Liebe Blogleser, falls hier jemand diese Art Storys eher müde oder gar kindisch findet, dem sei gesagt: Micromaus und Minimaus haben die ersten zwei Bilder mit Begeisterung aufgenommen und sich schon minutenlang gegenseitig erzählt. Irgendwann mache ich den beiden ein richtig gutes Kinderbuch.

Genug der langen Vorrede. Nun zur endlich Geschichte:

„Ich wusste sofort, was los war. Zu der Zeit, als die Geschichte spielte, besagte in dieser Gegend ein alter Volksglaube, dass, wenn man morgens die Schwänze der Pferde zu Zöpfen geflochten vorfände, dass dann des nachts Hexen oder gar der Teufel persönlich im Stall gewesen seien und das Vieh (und seine Besitzer/den Hof) mit einem Schadenszauber belegt haben. Ich sah das Zeichen sogleich. Ein Gegenzauber, ein Schutzzauber würde nun vonnöten sein…
FORTSETZUNG FOLGT…

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Die Pferde verhielten sich ungewöhnlich…


…irgendetwas stimmte nicht.
FORTSETZUNG FOLGT!

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März 1994: Geheimkonzert der MELVINS und Kurt Cobain schon fast tot.

Ein Kommentar von Stonefield bei mir brachte mich auf die Idee, diese Episode zum Besten zu geben:

Manchmal hat der Musikfan Glück (Nur einem ergeht es weniger glücklich in dieser Geschichte).
Im März 1994 konnte ich eine geheime Information erhaschen und das kam so: Ich stöberte in Bockenheim im ?Klistier? herum, Frankfurts ältestem und lange auch einzigen „Indie“-Plattenladen. Den es natürlich längst nicht mehr gibt. Ich hörte eine Unterhaltung zwischen dem Besitzer und einem Kunden, die ging in etwa so:
-„Ey Alter, heute hätten doch Nirvana in Frankfurt auftreten sollen, in der ?Music Hall? oder so.“
-„Ja, und?“

(Ach nee, ich erzähle das doch lieber ohne wörtliche Rede.)Jedenfalls erzählte der eine dem anderen, dass Nirvana?s Auftritt ausfallen müsse, weil doch Kurt Cobain in Rom im Krankenhaus liegt, da er eine beträchtliche Anzahl Schlaftabletten gefuttert hatte. Vorgruppe hätten die Melvins sein sollen. DIE MELVINS!!! Ich horchte auf. Nirvana interessierten mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so, aber die Melvins, jene drei Wahnsinnigen, deren zerstörerischer Sound eher ein ironisches Zitat und einen experimentellen Kommentar auf Rockmusik als irgendwas anderes darstellt, hatten sich mit ihrem Lärm einen Platz in meinem Herzen erspielt. Die Melvins waren übrigens einer der Gründe, warum Kurt Cobain Musiker geworden war. Und nun standen sie da, als die arbeitslosen Anheizer für einen seelisch zerrütteten Superstar, der ursprünglich ihr Fan war?
Der Kunde informierte den Händler, dass die Melvins, nun schon mal in Frankfurt, trotz Konzertabsage auftreten würden. Und zwar in einem kleinen und mehr oder weniger geheimen Rahmen. Nämlich im NEGATIV. Unangekündigt, nur für die, unter denen es sich eben kurzfristig herumgesprochen hatte! Wow! Die Melvins im damals nettesten Club von unserer kulturell ansonsten mausetoten Mainmetropole! So schnell wie es ging (Handy gab es noch nicht) rief ich Apollo Surfer an, der natürlich mit von der Party war. Was soll ich sagen: Es wurde fantastisch, die Bude gut gefüllt und Apollo Surfer und ich stolz wie Oskar, dass wir von diesem ?Geheimgig? erfahren hatten?

(Wenig später, am 8.April 1994, fand man Kurt Cobain tot auf.)

P.P.S.: Apollo Surfer hat diese Geschichte ebenfalls schon aufgeschrieben und sein Bericht diente mir als wertvolle Quelle, thänx.

P.P.P.S.: Interessante Geschichts-Site: Nirvanaguide.com

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Mein erstes Rockkonzert:

…Ina Deter trat dort auf und die Anarcho-Truppe Schröders Roadshow, sowie als Kabarett-Einlage, das vorläufige Frankfurter Fronttheater.

Papa fuhr Enzo, Metin und mich hin. Das rechne ich ihm auf immer und ewig hoch an. 12 waren wir da.

Veranstalter des Konzerts war eine damals relativ neue Freak-Partei, die im Bundestag strickte und Blumen an ihre Plätze stellte und von denen einer mit Turnschuhen bei seiner Vereidigung für einen Skandal sorgte. Das ist lange her.

Seltsamer Zufall: In meiner heutigen Heimat Bad Homburg klebt, wie mir einmal auffiel, auf einem Laternenpfahl vor dem Kreiskrankenhaus ein AUFKLEBER dieses Konzerts, identisch mit dem Ticketmotiv. Ein Aufkleber, der sich seit 26 Jahren an einer Laterne hält und mich an meine Kindheit oder frühe Jugend erinnert. Verrückt, oder?

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legendäre Konzerte: Vor 20 Jahren

für Ton Steine Scherben war ich zu jung, aber für Rio Reiser (1950-1996) hat’s noch gereicht.

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Momente, von denen ich noch meinen Enkeln erzählen werde: Nirvana 1991

12.11.1991: Nirvana, Batschkapp Frankfurt.
Viele Erinnerungen habe ich nicht mehr an diesen Abend. Nur noch: Vorgruppe waren damals die genialen URGE OVERKILL (welche Appollo Surfer und ich 2005 nochmals im Nachtleben FFM hören und sehen durften: Alt und fett mittlerweile, aber nicht schlecht).
Und: Die Batschkapp war gnadenlos überfüllt. Der „Hype“ um Nirvana, der plötzliche Ruhm, kam so unerwartet und schnell, dass man wohl bereits die zu kleine Halle gebucht hatte.
(alle abgebildeten Preise in D-Mark.)

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Der Abgrund

Friedrich Nietzsche hat gesagt: „Wenn Du lange in einen Abgrund blickst, dann blickt der Abgrund auch in Dich hinein“

 

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erste Frühlingsanzeichen

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